Prof. Dr. Sonja Schrepfer mit Galenus-von-Pergamon-Preis ausgezeichnet

Stammzellforschung in der Transplantationsmedizin gewürdigt

Prof. Dr. Sonja Schrepfer, Universitäres Herz- und Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), ist für ihre Stammzellforschungen im Bereich der Transplantationsmedizin mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis ausgezeichnet worden. Der von Springer Medizin vergebene Preis ist mit 10.000 € dotiert.

Prof. Schrepfer und ihrem Team ist es gelungen, bestimmte Stammzellen (induzierte pluripotente Stammzellen, iPS-Zellen) so zu verändern, dass sie nach einer Transplantation nicht mehr vom Immunsystem des Empfängers als fremd erkannt und abgestoßen werden. Wie die Forschungsgruppe berichtete, wird den iPS-Zellen eine Art Tarnkappe verpasst, die sie fürs Immunsystem unangreifbar machen. „Das ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Entwicklung einer universellen Stammzelltherapie“, sagt Prof. Schrepfer. iPS-Zellen sind Stammzellen, die durch künstliche Rückprogrammierung aus ausgereiften Körperzellen entstanden sind und sich zu jedem Zell- oder Gewebetyp des Körpers entwickeln können, zum Beispiel zu intakten Herzmuskelzellen. Langfristig, so die Hoffnung der Wissenschaftler, kann mit Hilfe der Stammzelltherapie der Organmangel in der Transplantationsmedizin beeinflusst werden. Prof. Schrepfer: „Ich freue mich sehr, dass ich die Auszeichnung im Namen des UKE für unser Labor und das Herz- und Gefäßzentrum entgegennehmen durfte.“

 

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