30.01.2015
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Rhön-Kliniken investieren in Forschungsaktivitäten

Mit einer deutlichen Erhöhung des Forschungsbudgets in 2015 bauen die Rhön-Kliniken zielgerichtet ihre Wettbewerbsposition bei Behandlungsinnovation und Hochleistungsmedizin aus. In den kommenden Monaten sollen demnach Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 4 Millionen Euro finanziert werden, die sich schwerpunktmäßig mit den Themen „Forschung und Innovation" sowie „Behandlungsexzellenz und Netzwerkmedizin" beschäftigen. Das Forschungs‐ und Innovationsprogramm umfasst Vorhaben über alle fünf Standorte des Konzerns.

„Wir bieten in unseren Kliniken maximalversorgungsnahe Hochleistungsmedizin mit direkter Anbindung an die Forschung. Der Einsatz modernster Medizintechnologie auf Basis einer effizienten Transformation von aktuellen Forschungsergebnissen in die Klinikpraxis ist dazu unerlässlich, ebenso wie eine effektive Versorgung und Betreuung unserer Patienten", sagte Dr. Dr. Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG. „Daher ist es logisch, dass wir spürbar in diesen Anspruch und unser Alleinstellungsmerkmal im Markt investieren, um unser attraktives Leistungsangebot aufrecht zu erhalten und auszubauen. Wir gehen davon aus, dass wir von diesen Forschungsausgaben perspektivisch weitere Wettbewerbsvorteile generieren können und damit auch deutlich auf der Erlös‐ und Wachstumsseite profitieren werden", so Siebert weiter.

Insgesamt finanziert das Unternehmen im laufenden Jahr 61 Einzelprojekte. Einer der Schwerpunkt ist dabei die personalisierte Medizin. Hier geht es um maßgeschneiderte Therapien, die modernster Methoden der Molekulargenetik einsetzen. Eine konkrete Anwendung ist beispielsweise die exakte Spezifizierung und Behandlung von Hirntumoren. Darüber stehen Projekte im Rahmen der Telemedizin und E‐Health im Vordergrund. Zukünftig werden implantierte Geräte, etwa Herzschrittmacher oder Defibrillatoren, kontinuierlich Daten über Komplikationen oder besondere Ereignisse an spezielle Zentren senden. So können die behandelnden Ärzte die Patienten bereits vor dem Eintritt ernster Komplikationen zielgerichtet behandeln. Weiterhin geht es um organisatorische und logistische Themen, etwa die bessere Verzahnung von stationärer Behandlung und häuslicher Nachsorge.

 

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Rhön-Klinikum AG
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon: +49 9771 65 0
Telefax: +49 9771 97467

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