Aus den Kliniken

Rhön-Klinikum 2012: Höhere Patientenzahlen, niedriger Gewinn

21.02.2013 -

Die Patienten der Rhön-Klinikum AG zeigten sich 2012 unbeeindruckt von den zeitweiligen Turbulenzen des Geschäftsjahrs: Mit mehr als 2,5 Millionen haben sich mehr Menschen in den Einrichtungen des Unternehmens behandeln lassen als je zuvor. In Folge des starken Zuwachses an Patienten erzielte die Rhön-Klinikum AG mit 2,86 Mrd. € einen neuen Umsatzrekord.

Die Bindung unserer Managementkapazitäten mit nachteiligen Auswirkungen für das operative Geschäft in Folge der Übernahmeversuche der Fresenius SE führten zusammen mit einmaligen Aufwendungen wie etwa substanziellen Beratungskosten und Personalwechsel im Vorstand zu einem Rückgang des Konzerngewinns um rund ‐43 % auf 92 Mio. €. Das EBITDA beläuft sich in 2012 auf 292 Mio. € und verschlechterte sich damit im Vergleich zu den bereinigten Vorjahrszahlen um rund 14 %. Zum 1. Mai 2012 wurden die Wiesbadener Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) erstmals konsolidiert.

„Angesichts der durchaus schwierigen Umstände und Rahmenbedingungen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012 ist dies ein ordentliches Zahlenwerk. Aber gewiss keines, auf dem wir uns ausruhen wollen, können oder dürfen", so Dr. Dr. Martin Siebert, Vorstandsvorsitzender Rhön-Klinikum AG. CFO Jens-Peter Neumann ergänzt: „Wir sind mit Hochdruck dabei, intern effizientere Controlling- und Führungsinstrumente in allen Standorten einzuführen, damit wir über eine deutlich verbesserte Transparenz das operative Geschäft präziser steuern und neue Potenziale für die Steigerung der derzeit unbefriedigenden Ergebnislage schaffen können". Ausblick

Die Rhön-Klinikum AG erwartet für das Geschäftsjahr 2013 erstmals den Durchbruch der 3 Mrd. €. Schwelle bei den Umsatzerlösen (3,03 Mrd. € mit einer Schwankungsbreite von 2,5 %). Diese Zielsetzung geht einher mit einer Prognose für das EBITDA in Höhe von 325 Mio. € und für den Konzerngewinn von 110 Mio. €, jeweils mit einer Varianz von +/- 5 %.

„Einige der sich uns 2013 stellenden Herausforderungen sind branchencharakteristisch, andere hingegen hausgemacht. Es wird die gemeinsame Aufgabe des Vorstands sein, das Unternehmen rasch besser aufzustellen. Viele erforderliche Maßnahmen sind bereits in den ersten Monaten meiner Amtszeit konsequent aufgesetzt worden, so dass ich vorsichtig optimistisch bin, in einem überschaubaren Zeitraum eine positivere Entwicklung insbesondere bei der Ergebnislage zeigen zu können", so Dr Dr Martin Siebert abschließend.

 

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