26.04.2012
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Rhön-Klinikum AG: Prognose für das Gesamtjahr bestätigt.

Der Vorstand der Rhön-Klinikum AG hat auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main die bereits im Februar veröffentlichten Trendzahlen bestätigt.

„Das vergangene Geschäftsjahr war außerordentlich positiv, die Patientenzahlen sind erneut deutlich gestiegen. Wir haben auch 2011 unsere Verlässlichkeit, Stabilität und Solidität unter schwierigen Rahmenbedingungen der Branche bewiesen", so Wolfgang Pföhler, Vorstandsvorsitzender der Rhön Klinikum AG. „Wir sind stolz auf die Leistung unserer Mitarbeiter und Einrichtungen. Erneut haben die Kliniken im Verbund der Rhön Klinikum AG gezeigt, dass sie auch unter schwierigen Rahmenbedingungen durch Leistungszuwächse und Hebung von Effizienzpotenzialen die Ergebnisziele erreichen", so Pföhler.

Dabei habe sich der eingeschlagene Weg vom klassischen Klinikbetreiber hin zum integrierten Gesundheitsdienstleister einmal mehr bewährt. Das Netzwerk über die Versorgungsgrenzen hinweg, das im Jahr 2011 konsequent weiter ausgebaut wurde, greife. Dabei bleibe das Unternehmen bei seiner Politik, den Löwenanteil des Unternehmensgewinns in Kliniken und MVZ zu investieren.

Jahresergebnis 2011

In den Kliniken des Verbunds wurden 2011 insgesamt knapp 2,3 Mio. Patienten behandelt. Der Umsatz stieg im gleichen Zeitraum auf 2,63 Mrd. €. Der Konzerngewinn erhöhte sich im Rahmen der Erwartungen operativ um 11,0% auf 161,1 Mio. €. Das operative EBITDA konnte im Vergleich zum Vorjahr um 9,9% auf 337,7 Mio. € und das EBIT um 7,7% auf 213,2 Mio. € gesteigert werden.

„Im vergangenen Jahr haben uns über 2,27 Millionen Patientinnen und Patienten ihr Vertrauen geschenkt. Die Zahlen sind das Ergebnis eines starken internen Wachstums und demonstrieren eindrucksvoll unsere Fähigkeit, organisch zu wachsen", so Pföhler. Vorstand und Aufsichtsrat werden der diesjährigen Hauptversammlung am 13. Juni 2012 die Ausschüttung einer Dividende von 0,45 € (Vj. 0,37 €) je dividendenberechtigter Stückaktie vorschlagen.

Arbeitsplätze 2011

Zum 31. Dezember 2011 hat die Rhön-Klinikum AG in zehn Bundesländern 39.325 Mitarbeiter beschäftigt. Das sind erneut mehr als im vergangenen Jahr. Mittlerweile zählen die Klinken der AG in vielen Regionen zu den größten Arbeitgebern.

Ergebnis 1. Quartal 2012

In den ersten drei Monaten konnten 609.896 Patienten behandelt werden (+ 5,2%). Die
Umsatzerlöse stiegen auf 682,3 Mio. € (+5,4%). Der Konzerngewinn fiel um 10,3% auf 34,1 Mio. €. Das EBITDA stieg auf 81,8 Mio. € (+ 3,8%). Das EBIT ging auf 48,5 Mio. € zurück und liegt damit 4,2% unter dem Vorjahreswert. Zum Stichtag 31. März 2012 waren im Klinikverbund 39.380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im ersten Quartal konnte bereits eine erste Akquisition vermeldet werden.

Anfang Februar hat sich die Stadt Wiesbaden für die Rhön Klinikum AG als Partner für die Dr. Horst Schmidt Kliniken, einem Krankenhaus der Maximalversorgung in Wiesbaden, entschieden. Die Beteiligung im größten Krankenhaus der Landeshauptstadt steht ganz im Zeichen der Weiterentwicklung unseres Verbundes zu einem flächendeckenden Versorgungsnetz.

Ausblick 2012

Für das Gesamtjahr 2012 bestätigt das Unternehmen seine Prognose. Unter Einbeziehung der geplanten Umsatz‐ und Ergebnisbeiträge der Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) erwartet die Rhön Klinikum AG 2012 Umsätze in Höhe von 2,85 Mrd. €, die sich mit einer Bandbreite von 2,5% nach oben beziehungsweise unten bewegen können. Dieses Umsatzziel geht einher mit einer Prognose für das EBITDA von 350 Mio. € und für den Konzerngewinn von 145 Mio. € - jeweils beeinflusst durch einen negativen Ergebnisbeitrag aus der HSK‐Konsolidierung sowie mit einer Schwankungsbreite von 5% nach oben und unten.

„Die Rahmenbedingungen bleiben hinsichtlich der Erlösmöglichkeiten auch im laufenden Geschäftsjahr herausfordernd. Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Umstrukturierungen werden wir daher auch 2012 konsequent weiterverfolgen", so der Vorstandsvorsitzende. Aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen sei in diesem Jahr vermehrt mit Marktbereinigungen im Krankenhaussektor durch Schließungen, Übernahmen oder Fusionen zu rechnen. Derzeit sei die Rhön Klinikum bei sechs konkreten Projekten mit rund 3.000 Betten in Gesprächen.

„Bei der bereits im Februar erfolgten Akquisition der Dr. Horst Schmidt Kliniken (HSK) wollen wir das Versorgungsspektrum auf hohem Niveau ausbauen und ein umfassendes, abgestuftes und über die Versorgungsgrenzen hinweg aufgestelltes Versorgungskonzept am Standort Wiesbaden etablieren", so Pföhler. Hierzu würden auch die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen durch umfassende bauliche Modernisierung geschaffen, zu denen auch hochwertige Gerätschaften und Medizintechnik gehören.

„Mit dem Aufbau unseres medizinischen Netzwerks über alle Versorgungsebenen haben wir die Basis für die erforderlichen strukturellen Anpassungen bereits erfolgreich gelegt. Diesen Weg werden wir konsequent weiter gehen. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass nur starke Verbünde zukünftig in der Lage sind, eine gute medizinische Versorgung für jedermann sicherzustellen. Gemeinsam mit unseren Partnern streben wir ein flächendeckendes Versorgungsnetz mit verzahnten ambulanten und stationären Strukturen an", so Pföhler. Die Zukunft vieler Krankenhäuser sei ohne starke Investitionsfähigkeit gefährdet.

„Die Rhön Klinikum AG kann dank ihrer Finanzkraft schnell und umfassend in Qualitätsmedizin investieren. Indem eine Klinik Gewinn macht, kann sie wieder in Ausstattung und Medizin investieren. Nur so kann medizinische Innovation entstehen und eine optimale Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. Deshalb sind wir gut gerüstet, noch mehr Verantwortung in der medizinischen Versorgung zu übernehmen und unseren Wachstumskurs fortzusetzen", so der Vorstandsvorsitzende.

 

Kontaktieren

Rhön-Klinikum AG
Schlossplatz 1
97616 Bad Neustadt a. d. Saale
Telefon: +49 9771 65 0
Telefax: +49 9771 97467

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