01.03.2012
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SPECT/CT-Gerät am Uniklinikum Aachen in Betrieb genommen

  • Das SPECT/CT-Gerät eröffnet der Klinik für Nuklearmedizin am UKA neue diagnostische Möglichkeiten. Kristin Steinbach, Prof. Dr. Felix Mottaghy, Carina Lensing, Sevince Kocaman, PD Dr. Frederik Verburg und Dr. Thomas Krohn (v.l.n.r.) (Foto: UKA).Das SPECT/CT-Gerät eröffnet der Klinik für Nuklearmedizin am UKA neue diagnostische Möglichkeiten. Kristin Steinbach, Prof. Dr. Felix Mottaghy, Carina Lensing, Sevince Kocaman, PD Dr. Frederik Verburg und Dr. Thomas Krohn (v.l.n.r.) (Foto: UKA).

Ein SPECT/CT-Gerät steht dem Uniklinikum Aachen seit Februar an der Klinik für Nuklearmedizin zur Verfügung. Das Gerät führt zwei unterschiedliche bildgebende Untersuchungsverfahren (Szintigrafie und Computertomografie) in einem einzigen Gerät zusammen.

Für den Patienten bedeutet dies eine deutliche Zeitersparnis und eine wesentlich geringere Strahlenbelastung, da er nur einmal „in die Röhre" muss. Für den Arzt bietet das neue Gerät eine unübertroffen aussagekräftige Bildgebung, die die Darstellung von Stoffwechselvorgängen (Szintigrafie) im Organismus mit einer exakten anatomischen Zuordnung (radiologische Schnittbilder) verbindet.

Wie auch bei den anderen nuklearmedizinischen Bildgebungsverfahren wird beim SPECT eine sehr niedrige Dosis einer radioaktiven Substanz gespritzt, die sich im Körper über die Blutbahn verteilt und sich in bestimmten Organen und Zielgebieten anreichert. Dort ermöglicht sie die präzise Darstellung von veränderten Stoffwechselvorgängen wie Tumoren, Entzündungen, Verschleißerscheinungen oder Durchblutungsstörungen.

Durch eine gleichzeitige Computertomografie (CT) mit einer sehr geringen Strahlungsbelastung werden bei einer SPECT/CT-Untersuchung mithilfe komplexer, computergestützter 3D-Bildanalysen auch die anatomische Position und die genaue Abgrenzung der krankhaften Veränderung erfasst.

Mit dem neuen, eine knappe Million € teuren Gerät stehen Ärzten am Uniklinikum nun nochmals deutlich umfassendere und genauere diagnostische Möglichkeiten zur Verfügung. Sie kommen bei onkologischen, orthopädischen und kardiologischen Fragestellungen zum Einsatz. Diese Kenntnis ermöglicht eine sehr viel genauere Beurteilung der Krankheitsschwere und die Wahl des am besten für den jeweiligen Patienten infrage kommenden Therapieansatzes.

 

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52074 Aachen
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