26.10.2011
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Supercomputer Watson hilft Gesundheitsdaten zu analysieren

  • Die IBM Software „IBM Content and Predictive Analytics for Healthcare“ basiert auf Inhaltsanalysefunktionen, wie sie in der Watson-Technologie erstmals zur Anwendung kamen (Foto: IBM).Die IBM Software „IBM Content and Predictive Analytics for Healthcare“ basiert auf Inhaltsanalysefunktionen, wie sie in der Watson-Technologie erstmals zur Anwendung kamen (Foto: IBM).

Die neue IBM Software "IBM Content and Predictive Analytics for Healthcare" unterstützt Anbieter auf dem Gesundheitsmarkt dabei, die Behandlungen und Pflege von Patienten zu verbessern und Kosten zu sparen. Die neue Software basiert auf Inhaltsanalysefunktionen, wie sie in der Watson-Technologie erstmals zur Anwendung kamen.

Die meisten Gesundheitsorganisationen versinken in ihren Daten. Bei über 80% davon handelt es sich um unstrukturierte Daten - etwa in Form von Notizen von Ärzten, Aufnahmebögen, Behandlungsprotokolle und sonstige Dokumente. Im Unterschied zu strukturierten Daten lassen sich diese Daten nicht ohne weiteres maschinell auswerten. Aus diesem Grund liegt der Großteil an wichtigen Gesundheitsinformationen ungenutzt in verstreuten Anwendungssilos.

IBM Content and Predictive Analytics for Healthcare ermöglicht es Ärzten und anderen Mitarbeitern im Gesundheitswesen diese Daten sehr viel umfassender zu analysieren, als das bislang möglich war. So können sie etwa Diagnosen und Behandlungen verbessern, indem sie bestimmte Zusammenhänge zwischen den vorhandenen Massen an klinischen und betrieblichen Informationen aufdecken.

Die IBM Lösung überträgt dabei die rohe Information schnell in wertvolles Wissen, etwa in Form von Trends, Mustern oder Abweichungen. Auch ermöglicht sie die Vorausschau auf mögliche Entwicklungen. Zuvor dauerten Analysearbeiten dieser Art Wochen oder Monate - die Watson-Technologie liefert diese Ergebnisse binnen Minuten. Das ermöglicht zum Beispiel sicherere und bessere Behandlungsmethoden und eine effektivere Versorgung von Risikopatienten.

Analytics: Teure Mehrfachhospitalisierungen reduzieren

Das erste Unternehmen, das die neue Software IBM Content and Predictive Analytics for Healthcare nutzt, ist die Seton Healthcare Family. Mit der Lösung kann das Unternehmen relevante Informationen aus großen Mengen an Patientendaten extrahieren. Damit erlangt Seton ein besseres Verständnis von vergangenen und gegenwärtigen Zusammenhängen und kann darauf aufbauend Vorhersagen für die Zukunft anstellen.

Seton beabsichtigt, die neue Inhalts- und Prädiktivanalyse-Lösung auf die Ursachen für wiederholte Krankenhausaufenthalte anzuwenden.

Dabei will das Unternehmen Wege finden, vermeidbare Mehrfach-Hospitalisierungen zu reduzieren. Laut dem New England Journal for Medicine in den USA kommt es bei jedem fünften Patient zu wiederholten Krankenhausaufenthalten, die vermeidbar wären und eine beträchtliche Summe des Gesundheitsbudgets ausmachen.

 

 

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