14.10.2014 • News

Umweltschutz an Kliniken: Startschuss für bundesweites Klimamanager-Projekt am UKJ

Projektleiterin Annegret Dickhoff vom BUND (mitte) übergab beim...
Projektleiterin Annegret Dickhoff vom BUND (mitte) übergab beim UKJ-Umweltschutztag die “Klimamanager für Kliniken“-Bestätigung an Dr. Marc Hoffmann, Umweltschutzbeauftragter, und Dr. Brunhilde Seidel-Kwem, Kaufmännischer Vorstand (Foto: UKJ/Szabo).

Projektleiterin Annegret Dickhoff vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) gab am Universitätsklinikum Jena (UKJ) heute (14. Oktober) den Startschuss für das bundesweite Projekt „KLIK - Klimamanager für Kliniken".

Das UKJ ist eines der insgesamt 50 Teilnehmer, die sich beim Thema Umweltschutz hohe Ziele gesteckt haben: In den kommenden zwei Jahren sollen Maßnahmen für Energieeinsparung umgesetzt, klimarelevante Emissionen verringert und zusammen mit allen Teilnehmern insgesamt eine Entlastung von mindestens 30.000 Tonnen CO2 erreicht werden.

„Hierbei stehen geringinvestive Maßnahmen im Fokus - das heißt, es geht unter anderem darum, Gewohnheiten zu ändern", sagt Dr. Marc Hoffmann, Umweltschutzbeauftragter am UKJ, und nennt als Beispiel die Vision vom „papierlosen Büro". Im Zuge des KLIK-Projekts, das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird, erhält ein Mitarbeiter jeder teilnehmenden Klinik eine Qualifizierung zum „Klimamanager". Dieser wird die Einsparmaßnahmen ausarbeiten und federführend umsetzen. Die Schulung wird ergänzt durch verschiedene Workshops, in denen konkrete Maßnahmen geplant werden. Ergebnisse sollen auf einer Abschlusskonferenz Ende 2016 präsentiert werden.

Am zweiten Umweltschutztag am 14. Oktober konnten Interessierte bei Vorträgen und an Ständen Wissenswertes zu Projekten der Stadt Jena und des Uniklinikums erfahren. So ist beispielsweise der Entsorgung am UKJ in den vergangenen Jahren große Aufmerksamkeit geschenkt worden. „Obwohl die Fallzahlen, die ambulanten Behandlungen und die Bettenanzahl gestiegen sind, ist die Abfallmasse seit 2010 konstant geblieben", so Dr. Hoffmann.

 

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