Uniklinik Essen erhält Preis für Patientensicherheit

  • Der 2. Platz beim Deutschen Preis für Patientensicherheit ging während der Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit in Berlin an das Universitätsklinikum Essen und die Vestische Kinderklinik DattelnDer 2. Platz beim Deutschen Preis für Patientensicherheit ging während der Jahrestagung des Aktionsbündnisses Patientensicherheit in Berlin an das Universitätsklinikum Essen und die Vestische Kinderklinik Datteln

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) hat jetzt den Preis für Patientensicherheit 2019 in Berlin vergeben.

Vier Projekte - mit insgesamt 19.500 Euro dotiert - wurden von der Fachjury ausgezeichnet. Der zweite Platz mit 6.000 Euro Preisgeld ging an das Universitätsklinikum Essen für ein Projekt zur Optimierung des Entlassmanagements für die Neonatologie und Pädiatrie – in Zusammenarbeit mit der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln. „An unserem Universitätsklinikum sind viele engagierte Mitarbeitende, die sich jeden Tag Gedanken machen, wie man Prozesse und Abläufe zum Wohl der Patienten verbessern kann. Viele Projekte entstehen aus diesen Ideen. Wir freuen uns sehr, dass eines dieser Projekte jetzt gewürdigt wurde und den Deutschen Preis der Patientensicherheit erhalten hat“, erklärt Dr. Ruth Hecker, Leiterin des Qualitätsmanagements und klinischen Risikomanagements am Universitätsklinikum Essen.

„Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen um die kleinsten Patienten durch diesen Preis eine solche Anerkennung erfährt. Kinder sind eben keine kleinen Erwachsenen, auch nicht im Krankenhaus. Zu Entlassung eines kranken Kindes muss man die besonderen Bedürfnisse des Kindes, das System der Familie und die Angebote des Sozial- und Gesundheitssystems im Blick haben“, erläutert Dr. Britta Hüning, Ärztliche Leiterin des Bunten Kreises am Universitätsklinikum Essen, die das Projekt erarbeitet hat.

Beim ausgezeichneten Projekt zur Optimierung des Entlassmanagements für die Neonatologie und Pädiatrie werden die Bedürfnisse des Kindes und die Ressourcen der Familien schon frühzeitig in die Entlassplanung einbezogen. Das strukturierte Entlassmanagement mit transparenten Standards soll dabei Fehler und Verzögerungen verhindern. So lernen Eltern beispielsweise frühzeitig, im Notfall adäquat zu reagieren und lebensnotwendige Medikamente zu verabreichen. Die Dokumentation des Verfahrens hat das Team des Universitätsklinikums Essen stark komprimiert, strukturiert und farblich übersichtlich gestaltet und so die Anwendung für den pädiatrischen Alltag erleichtert. Für den Sommer wird die Digitalisierung der Dokumentation angestrebt.

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