Aus den Kliniken

Uniklinik Köln: Richtfest für neues Untersuchungs- und Behandlungszentrum West gefeiert

10.02.2012 -

Die Uniklinik Köln und der Krankenhausdienstleister VAMED haben heute Richtfest für das neue Untersuchungs- und Behandlungszentrum West (UB-West) gefeiert.

Der Vorstandsvorsitzende der Uniklinik Köln, Prof. Dr. Edgar Schömig, der Staatssekretär des Forschungsministeriums NRW, Helmut Dockter, die Kölner Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes und der VAMED-Geschäftsführerin Dr. Petra Beckefeld würdigten die Arbeit der Ingenieure, Architekten, Handwerker und Bauleute, die das Gebäude gut ein Jahr nach Baubeginn termin-, kosten- und qualitätsgerecht im Rohbau errichtet haben.

Die bauliche Fertigstellung des insgesamt 72 Mio. € teuren Projekts ist für Mitte dieses Jahres geplant und die Inbetriebnahme für den Herbst. Der Neubau soll dazu beitragen, die Behandlung der Patienten weiter zu verbessern und den Krankenhausbetrieb erheblich effizienter zu gestalten.

Das UB-West wird an das bestehende Untersuchungs- und Behandlungszentrum unterhalb des Bettenhochhauses angebaut und eng mit diesem verknüpft. Der Neubau besteht aus sechs Behandlungsebenen sowie zwei Technikgeschossen und umfasst eine Nutzfläche von rund 8.900 Quadratmetern. Dort erhalten künftig die Polikliniken für Anästhesiologie, Dermatologie und Urologie sowie die Radiologie ihren Platz. Außerdem werden im UB-West ein interdisziplinäres Eingriffszentrum und acht zusätzliche OP-Säle eingerichtet, die den bestehenden Zentral-OP ergänzen.

Mit dem Neubau kann die Uniklinik Köln einen großen Teil ihres Integrationskonzeptes verwirklichen. Dieses sieht vor, die bislang über das Gelände verteilten Einzelkliniken und Diagnosebereiche an zentraler Stelle zusammenzuführen und dort die Infrastruktur gemeinsam zu nutzen. Ziel ist es, Doppelstrukturen zu beseitigen, Arbeitsprozesse zu vereinfachen und Flächen zu reduzieren. Dadurch verringern sich die Kosten insbesondere für Logistik, Reinigung, Instandhaltung und Energie. Für die Patienten werden sich Wege und Wartezeiten verkürzen und die medizinische Versorgung weiter verbessern. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter profitieren von einer modernen Ausstattung und effizienteren Arbeitsabläufen.

Bei dem Projekt handelt es sich um eine Öffentlich-Private Partnerschaft (englisch abgekürzt PPP), bei der VAMED das Gebäude einschließlich der Planung sowie der Finanzierungsvermittlung schlüsselfertig errichtet und danach für die Uniklinik mindestens 25 Jahre lang technisch betreibt. Während dieser Zeit wird VAMED die Qualität des Gebäudes durch eine kontinuierliche Instandsetzung und Werterhaltung auf einem hohen Niveau halten. Der Vertrag sieht eine Option vor, die Laufzeit um weitere fünf Jahre zu verlängern.

VAMED hat bereits mehrere PPP-Projekte mit Krankenhäusern in Österreich erfolgreich verwirklicht. Das Unternehmen ist seit 30 Jahren in der Planung, Errichtung und technischen Betriebsführung von Gesundheitseinrichtungen tätig. Außerhalb Deutschlands übernimmt VAMED auch die Gesamtbetriebsführung von Gesundheitseinrichtungen.

 

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