03.07.2014
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Uniklinik Köln wächst auch in 2013 weiter dynamisch

Im Rahmen der Jahrespressekonferenz erläuterten der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Edgar Schömig, der Kaufmännische Direktor, Günter Zwilling, sowie die Pflegedirektorin, Vera Lux, die aktuellen Entwicklungen der Uniklinik Köln. So konnte die Klinik im fünften Jahr in Folge ein positives Jahresergebnis erwirtschaften und erneut die Zahl der Beschäftigten steigern.

„Die Uniklinik Köln wächst weiter - auch im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir uns steigern: 55.185 Patienten wurden im Jahr 2013 stationär behandelt - ein Zuwachs von 4,3 Prozent. Ambulant wurden insgesamt 235.781 Patienten behandelt. Ihre Zahl stieg damit um 7,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Uniklinik Köln bleibt somit auch weiterhin der leistungsfähigste Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in der Region. Dies ist Ausdruck der hohen nationalen Reputation sowie der internationalen Strahlkraft in Forschung und Krankenversorgung", erläuterte Prof. Schömig zu Beginn.

Die Auslastung des Klinikums lag im Jahresdurchschnitt bei knapp 90 Prozent. Angesichts einer durchschnittlichen Auslastung aller bundesdeutschen Krankenhäuser von 77 Prozent spricht dieses hervorragende Ergebnis für sich. Die Intensivkapazitäten der Uniklinik wurden ausgebaut.

Medizinisch herausragend war im vergangenen Jahr, dass an der Uniklinik Köln das wissenschaftliche und versorgungstechnische Fundament dafür gelegt werden konnte, die Personalisierte Medizin in die Versorgung zu überführen.

„Wir erleben am Beispiel Lungenkrebs derzeit einen Paradigmenwechsel in der Behandlung von Krebserkrankungen. Nicht alle erhalten die gleiche Therapie, sondern wir analysieren zuerst, welche individuellen genetischen Voraussetzungen jeder Einzelne mitbringt", sagte Prof. Schömig.

„Das einzigartige Wissen, das wir durch die große Zahl an Gewebeanalysen in unserer Pathologie dazu gerade aufbauen, hat bereits jetzt dazu geführt, dass wir quasi monatlich neue, wichtige Erkenntnisse gewinnen, die wir dann über das gut funktionierende Netzwerk sehr schnell an sehr viele Patienten weitergeben können", so Prof. Schömig weiter.

„Wir als Klinik haben im vergangenen Jahr einen Umsatz in Höhe von 691 Millionen Euro erwirtschaftet.

Dies entspricht einem Plus von acht Prozent. Der Jahresüberschuss, der im Geschäftsjahr 2013 erzielt wurde, beträgt 5,9 Millionen Euro für das Klinikum und ist damit um 3,8 Millionen Euro gestiegen. Im gesamten Konzern - das heißt gemeinsam mit unseren Töchtern - haben wir sogar einen Überschuss von 7,4 Millionen Euro erwirtschaftet", erklärte Zwilling.

„Dieses positive Ergebnis haben wir nicht dadurch erzielt, dass wir an Personal gespart haben. Im Gegenteil: unsere Personalkosten sind gestiegen. Wir haben mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt sind im Klinikum im vergangenen Jahr 210 neue Vollzeitstellen geschaffen worden - 90 Prozent davon in Krankenversorgung und Forschung", so Zwilling weiter.

„Der positive Jahresüberschuss bietet, abseits von staatlichen Fördergeldern, finanzielle Spielräume, um die Leistungsfähigkeit in Versorgung, Forschung und Lehre zu stärken. Trotzdem betonte Zwilling: „Wir stehen für eine exzellente, wissenschaftsnahe Krankenversorgung - danach haben wir unsere wirtschaftlichen Ziele auszurichten."

Trotz der guten Ergebnisse dürfe man aber die schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Krankenhäuser nicht außer Acht lassen. Dies gelte insbesondere für die Universitätsklinika: „Wir haben nach wie vor besondere Lasten zu tragen, die nicht ausreichend finanziert sind. Dazu gehören die Medizinerausbildung, Extremkostenfälle, die Ambulanzen und Polikliniken, die klinische Erprobung und Anwendung neuer Verfahren, die umfassende Notfallversorgung in allen Disziplinen sowie die Behandlung von Patienten mit seltenen Erkrankungen", so Zwilling.

Abschließend erklärte Vera Lux, Pflegedirektorin der Uniklinik Köln, die Situation der Pflege im Haus: „Anders als in vielen anderen Kliniken in Köln und Umgebung haben wir aktuell einen voll besetzten Stellenplan. Auch die Bewerberlage ist gut. Quantitativ wie auch qualitativ erhalten wir ausreichend Bewerbungen - gerade von jungen Menschen, die an Hochleistungsmedizin interessiert sind und welche die Vielfalt und Innovation reizt. Sie kommen vor allem zu uns, weil sich unsere strukturierten Einarbeitungskonzepte herumgesprochen haben und die Entwicklungsmöglichkeiten für Einsteiger bei uns im Haus gut sind."

Ein weiteres Ziel der Personalpolitik in der Pflege sei es, die Flexibilität der Mitarbeiter im Hinblick auf ihren Arbeitsplatz zu fördern: „Wir ermöglichen eine Varianz an flexiblen Arbeitszeitmodellen, wir gewähren Sabbat-Monate und führen Arbeitszeitkonten. Durch unseren Mitarbeiterpool ist es möglich, von 8 bis zu 38,5 Stunden in der Woche zu arbeiten. Das heißt für unsere Pflegekräfte: maximale Planbarkeit - interessant gerade hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf", so Lux abschließend.

 

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