14.07.2011 • News

Uniklinikum Heidelberg: Kurze Wege und optimierte Abläufe

Wer die neue Ambulanz der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (MKG) am Universitätsklinikum Heidelberg betritt, könnte sich fast in einer anderen Welt wähnen: Herrschte eben noch hektische Betriebsamkeit auf den Krankenhausfluren, findet man sich nun in einem eleganten Empfangsbereich wieder. Die komplett sanierte MKG-Ambulanz in der Heidelberger Kopfklinik ist am 13. Juli offiziell eingeweiht worden. Die Kosten in Höhe von rund 3,5 Mio. € trägt das Klinikum selbst.

„Wir wollten die Wege kurz halten und die Abläufe optimieren", erklärt Prof. Dr. Dr. Jürgen Hoffmann, seit 1. September 2010 Ärztlicher Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, das Ziel des Umbaus. „Dass dabei auch etwas fürs Auge herausgesprungen ist, war nur ein Nebenaspekt." Denn die Sanierung, bei der die MKG-Ambulanz bis auf den Rohbau entkernt wurde, nutzte das Klinikum auch für eine äußerliche Generalüberholung: Die Farbe Weiß dominiert, moderne Formen ergänzen sich mit neuester technischer Ausstattung.

Umbau in acht Wochen abgeschlossen
Während die Anmeldung offen gehalten ist, sind die 13 ebenfalls nach neuestem Standard eingerichteten Behandlungszimmer voneinander abgeschirmt. In ihnen befinden sich nur die nötigsten Instrumente, um alles so übersichtlich wie möglich zu machen; Material etwa zum Abdruck von Zähnen und zur Implantatbehandlung wird zentral vorgehalten und bei Bedarf antransportiert. Dass die Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Lüftung sowie die Computerkabel unter der abgehängten Decke neu verlegt wurden, sieht man nicht; wohl aber die Lichthöfe, die dort kreisrunden Dachfenstern gleich angebracht sind. Auch die indirekte Beleuchtung sorgt für eine angenehme Atmosphäre. Acht Wochen dauerte der Umbau, der Mitte April abgeschlossen wurde. „Mein Team hat mich super unterstützt, alle haben mitgeholfen", betont Prof. Hoffmann.

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