01.06.2012
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Universitätsmedizin Münster zieht positive Bilanz

Die Universitätsmedizin Münster ist mit knapp 8.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Region. Die Zahl der Beschäftigten ist damit 2011 um weitere 479 gestiegen.

Prof. Dr. Norbert Roeder, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des UKM, betont, „dass ein Personalaufbau bei Ärzten und Pflegekräften vorgenommen wurde, da uns in erster Linie das hohe Niveau der medizinischen und pflegerischen Versorgung am Patienten besonders wichtig ist. Die kontinuierlich steigende, stationäre Patientenzahl von knapp 50.000 zeigt, dass unsere qualitativ hochwertige universitätsmedizinische Versorgung bei den Patientinnen und Patienten und unseren Zuweisern geschätzt wird." Der Umsatz der reinen Krankenhausleistungen konnte in 2011 um 5% gesteigert werden.

Patienten profitieren von positiver Ergebnisentwicklung

Die positive Ergebnisentwicklung aus den Vorjahren konnte demnach mit einem Jahresüberschuss von 5,8 Mio. € fortgesetzt werden, das entspricht einer Steigerung von 15% zum Vorjahr. Dr. Christoph Hoppenheit, Kaufmännischer Direktor, freut sich, „dass mit diesen erwirtschafteten Mitteln dringend erforderliche Investitionen, wie z.B. elektrische Betten, Medizintechnik und Informationstechnologie zeitnah durchgeführt werden können. Zur Verbesserung der Infrastruktur hat das UKM im letzten Jahr insgesamt über 100 Mio. € investiert. Alle Projekte, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes II finanziert wurden, sind Termin- und budgetgerecht abgeschlossen worden. Dazu zählen u.a.

 

  • die Sanierung der Anatomie
  • die Aufstockung des Knochenmarktransplantationszentrums
  • die Erweiterung der Kinder, - und Jugendpsychiatrie
  • der Neubau der Kita mit 150 Plätzen
  • die Modernisierung der Mitarbeiter- und Patientencafeteria und der Wäscherei

Fördermittel decken hohen Eigeninvestitionsbedarf nicht

„Für das gute Ergebnis bedanken wir uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am UKM, die drei Jahre in Folge das UKM mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag für ein sicheres Wachstum als Grundlage für eine erfolgreiche Zukunftsgestaltung leisten", so Hoppenheit weiter.

Aber der Kaufmännische Direktor gibt auch zu bedenken, dass ein weiterhin hoher Eigeninvestitionsbedarf von rund 23 Mio. € alleine für dieses Jahr (2012) besteht, der nicht durch Fördermittel abgedeckt ist. Das wird so auch für die nächsten Jahre aussehen.

Die erfreuliche Entwicklung zeigt den Trend für die gute wirtschaftliche und strategische Planung am UKM und es spricht für den großen und erfolgreichen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter", sagt Aufsichtsratsvorsitzender Prof. Dr. Martin Schulze Schwienhorst, „aber das Jahr 2012 stellt wieder wirtschaftlich hohe Herausforderungen durch die tarifbedingte Personalkostensteigerungen von 7,6 Mio. € und dem gesetzlich vorgesehenen Mehrleistungsabschlag in Millionenhöhe. In Anbetracht der bisherigen Entwicklung befindet sich das UKM auf einem guten Kurs."

 

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