20.08.2018
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Unkontrollierte Datenflut im OP?

Die Menge der Patientendaten im Operationssaal (OP) wächst exponentiell.

Grund dafür sind moderne Technologien wie intraoperative Bildgebung, Endoskop- und Mikroskop-Bilder sowie immer aufwändigere Dokumentationsprozesse. Den Verantwortlichen in den Kliniken stellt sich die Frage: Wie lassen sich diese Daten einfach und sinnvoll in die IT-Infrastruktur des Krankenhauses einbinden, um den OP-Teams vor, während und nach der OP relevante Informationen in übersichtlicher Form zur Verfügung zu stellen, ohne wertvolle Archivspeicher zu überladen?

Eine Lösung dafür bieten zentrale, plattformübergreifende Datenmanagement-Systeme. Sie bilden die Basis dafür, dass Ärzte, OP-Pflegende und Medizintechniker während des gesamten chirurgischen Workflows Daten aus unterschiedlichen Quellen wie Mikroskope oder intraoperative Bildgebungssysteme abrufen und auch verarbeiten können.

Vorteil von plattformübergreifenden Datenmanagement-Systemen ist die automatisierte Integration aller Daten aus den einzelnen Arbeitsschritten des Workflows: vorab bei der OP-Planung, bei der präzisen Navigation, der Integration von Bilddaten und beim Abarbeiten chirurgischer Checklisten während der OP oder danach beim Bearbeiten des erstellten Foto- und Videomaterials zur Dokumentation. Im Idealfall ist in einem solchen Datenmanagement-System ein Zwischenspeicher für diesen letzten Schritt integriert: Er stellt sicher, dass nur ausgewählte Dokumentationsabschnitte im Archiv landen.

Fazit: Ein komponenten- und herstellerübergreifendes Datenmanagement gepaart mit hochwertigen und benutzerfreundlichen Displaytechnologien im OP entlasten die chirurgischen Teams während des Eingriffs. Gleichzeitig schafft die Kombination eine zentrale Informationsbasis für die gesamte Prozesskette gut geplanter und präzise ausgeführter chirurgischer Eingriffe: Das OP-Team hat Zugang zu relevanten, kritischen Informationen und kann auf dieser Basis bessere Entscheidungen treffen. Das kann nicht nur zu einem Plus an Effizienz führen, sondern auch die Behandlungsergebnisse beeinflussen.

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