20.05.2011
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Zentrale Notaufnahme des UKA erhält das Gütesiegel DGINA

  • Dr. Peter-Friedrich Petersen, Leiter der Notaufnahme, und Professor Thomas Ittel, Vorstandschef und Ärztlicher Direktor des UKA, mit dem Zertifikat der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notaufnahme (Foto: UKA).Dr. Peter-Friedrich Petersen, Leiter der Notaufnahme, und Professor Thomas Ittel, Vorstandschef und Ärztlicher Direktor des UKA, mit dem Zertifikat der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notaufnahme (Foto: UKA).

Die Notaufnahme des Aachener Universitätsklinikums (UKA) ist als erste zentrale Notaufnahme eines Maximalversorgers nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft Interdisziplinäre Notaufnahme (DGINA) zertifiziert worden. Voraussetzung für das Qualitätssiegel sind eine hohe Patientensicherheit, funktionierende Arbeitsprozesse, eine standardisierte, fachübergreifende Information und regelmäßige Fort- und Weiterbildungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

In der Notaufnahme des UKA wurden 2010 46.771 Patienten versorgt, von denen 18.906 stationär aufgenommen wurden. „Die Zahl der Patienten, die sich bei uns melden, wächst seit Jahren konstant. Allein in den letzten fünf Jahren um rund 18%. Zugleich nimmt die Schwere der Erkrankungen und der Verletzungen beständig zu", sagt Dr. Peter-Friedrich Petersen, Leiter der zentralen Notaufnahme. „Wir wissen, dass wir hier gut und professionell arbeiten, aber es war uns ein Anliegen, uns auch nach den strengen Qualitätsstandards der DGINA testen zu lassen. Geprüfte Qualität ist besser als gefühlte", so Petersen.

Die Experten der DGINA haben vor Ort und anhand eines umfassenden Fragenkatalogs überprüft, dass die genannten Kriterien auch eingehalten werden. Beispielsweise müssen Verantwortlichkeiten schriftlich festgehalten und alle erforderlichen Vorkehrungen für den Katastrophenfall getroffen sein, um z.B. eine größere Anzahl schwerverletzter Personen maximal zu versorgen. Geschaut wurde u.a. auch, ob alle erforderlichen Hygienemaßnahmen, etwa ein sicherer Umgang beim Nachweis von MRSA und Noroviren gewährleistet sind, ob es klare Regeln zum Umgang mit Schwerstverletzten gibt (Polytrauma-Management) und bei einer Verlegung die lückenlose Weitergabe von Informationen sichergestellt ist.

 

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