27.09.2012
ProdukteHygiene

Die Komplettlösung für Ihre Wasserhygiene

Ein Fallbeispiel aus der Praxis zeigt es: Die Vernachlässigung von Wasserhygiene in Kliniken, aber auch durch eine fehlende oder lückenhafte Dokumentation der Filterwechsel, kann schwerwiegende Folgen haben.

Der Fall:

Erst kürzlich führte ein bereits im Jahre 2009 zurückliegender Todesfall in einem deutschen Klinikum, verursacht durch eine Legionellose, zu staatsanwaltlichen Ermittlungen. Die Ausstattung von kritischen Wasserstellen mit Sterilfiltern und deren Dokumentation wurde dabei zum Gegenstand der Untersuchungen. Aufgrund fehlender interner Aufzeichnungen konnte die Filterausstattung nur mit Hilfe der Lieferpapiere dargestellt werden.

Die rechtlichen Grundlagen:

Die Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert-Koch-Institut (KRINKO) sind seit Sommer 2011 über das Infektionsschutzgesetz als verbindlicher Stand der medizinischen Wissenschaft anzusehen.

Krankenhäuser sind seitdem zur Umsetzung dieser Empfehlungen gesetzlich verpflichtet. Die im November 2011 novellierte Trinkwasserverordnung sieht regelmäßige Wasserprobenahmen vor, um die Kontamination mit pathogenen Keimen wie Legionella pneumophila oder Escherichia coli (E. coli) auszuschließen.

Die Praxis:

In Hochrisikobereichen wie z.B. in Knochenmarktransplantationsabteilungen oder der Neonatologie müssen laut Gesetz Vorkehrungen für eine akzeptable Wasserhygiene getroffen werden. Da die Ausstattung dieser Bereiche allerdings oftmals nicht dokumentiert wird, ist im Nachhinein ein Nachweis häufig nicht möglich. In anderen klinischen Bereichen kann die Feststellung eines Befalls z.B. mit Pseudomonas aeruginosa die Installation von Sterilfiltern erforderlich machen. In Abhängigkeit vom Erfolg der Sanierungsarbeiten der hausinternen Wasserversorgung erstrecken sich diese Maßnahmen teilweise über Jahre hinweg. Ohne dokumentierten Einsatz von Sterilfiltern kann es zur Gefährdung von Patienten bis hin zur Sperrung des betroffenen Bereichs, bzw. der Stationen durch das Gesundheitsamt kommen.

Die Lösung - der „Full Service":

Am Anfang steht die Erfassung aller aktiv genutzten Wasserstellen, d.h.

Wasserhähne, Duschen und Instrumente mit einer eigenen Wasserversorgung, wie z.B. Endoskopwaschmaschinen und Gebärwannen. Im Rahmen einer Begehung durch das Klinikfachpersonal und dem Aqua free-Medizinprodukteberater werden alle Wasserstellen identifiziert und die Möglichkeiten der Anbringung von Sterilfiltern festgestellt.

Anschließend werden alle Wasserstellen, die gemäß den Vorgaben der Klinik bzw. des Gesundheitsamts mit Sterilfiltern geschützt werden müssen, mit entsprechenden Schnelladaptern und einem eigenen Barcode ausgestattet.

Ab sofort führen Aqua free geschulte Wechselservice-Mitarbeiter die Installation von aufbereiteten Wasserfiltern und die Demontage von gebrauchten Wasserfiltern durch. Mit Hilfe einer individuellen Software (Einscannen der Filter- und Wasserstellenstrichcodes) wird der Filterwechselservice wasserstellengenau erfasst und in dem jeweiligen Wasserstellenplan (kostenloser Download unter www.aqua-free.com/html/download.html) für das Klinikum dokumentiert.

Die Vorteile des Aqua free „Full Service" im Überblick:

  1. Lieferung der Membranfilter durch den Aqua free-Servicetechniker (dadurch keine Lagerhaltung in der Klinik),
  2. Wechsel durch den hygienisch geschulten Servicetechniker,
  3. Dokumentation der Filterstelle und der jeweiligen Filternummer,
  4. Optional: Erstellung und ständiger Abgleich von Wegelisten mit Zuordnung nach Kostenstellen,
  5. Archivierung der Dokumentation über einen Zeitraum von bis
  6. zu fünf Jahren,
  7. Rücktransport und Aufbereitung der Filter bei Aqua free.

Dieser Service hat sich vielfach bewährt und wird von einer stetig wachsenden Zahl an Kunden in Anspruch genommen.

 

Kontaktieren

Aqua free Membrane Technology
Warnstedtstr. 59
22525 Hamburg
Germany
Telefon: +49 40 468999 90

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