09.10.2012
ProdukteHygiene

Nosokomiale Infektionen: Kei(m) Grund mehr zu tun?

Glosair H202 Raumdekontamination in der Schweiz zugelassen

  • GDas Glosair 400-System von ASP zur Raumdekontamination arbeitet auf Basis einer Wasserstoffperoxid/Silberkationen-Kombination mit einer programmierbaren Zerstäubungstechnologie (Foto: ASP).GDas Glosair 400-System von ASP zur Raumdekontamination arbeitet auf Basis einer Wasserstoffperoxid/Silberkationen-Kombination mit einer programmierbaren Zerstäubungstechnologie (Foto: ASP).
  • GDas Glosair 400-System von ASP zur Raumdekontamination arbeitet auf Basis einer Wasserstoffperoxid/Silberkationen-Kombination mit einer programmierbaren Zerstäubungstechnologie (Foto: ASP).
  • Das Glosair 400-System von ASP zur Raumdekontamination arbeitet auf Basis einer Wasserstoffperoxid/Silberkationen-Kombination mit einer programmierbaren Zerstäubungstechnologie (Foto: ASP).

Nosokomiale Infektionen stellen eine gewaltige Belastung für Patienten, deren Angehörige und das Krankenhauspersonal, sowie für das Gesundheitssystem insgesamt dar.

Vorsichtigen Schätzungen, z.B. auf Basis der KISS-Daten errechnen für deutsche Krankenhäuser ca. 500.000 bis 600.000 nosokomiale Infektionen pro Jahr und man nimmt an, etwa ein Drittel dieser Infektionen könnten vermeidbar sein. Offensive Darstellungen weisen eine Verdopplung dieser Werte aus.

Konsens besteht bei beiden Sichtweisen dahingehend, daß es das erklärte Ziel sein muss, jede einzelne Krankenhausinfektion zu verhindern.

Keine Einzelmaßnahme für sich genommen hat sich bisher als alleinig zielführend herausgestellt. Erforderlich ist vielmehr ein möglichst intelligentes Zusammenspiel aller beteiligten Disziplinen und Maßnahmen. Jede Disziplin sollte dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten einen maximalen Beitrag zu einer stetigen Weiterentwicklung einer „Multibarrieren-Strategie" zur Reduktion von Krankenhausinfektionen liefern.

Mit Glosair 400 hat Advanced Sterilisation Products (ASP) weltweit ein System zur Raumdekontamination eingeführt. Das System arbeitet auf Basis einer Wasserstoffperoxid/Silberkationen-Kombination mit einer programmierbaren Zerstäubungstechnologie zur Dekontamination von Oberflächen. Glosair - dekontaminiert Räume zwischen 10m³ und 200m³. Der gesamte Dekontaminationsprozess dauert durchschnittlich unter 3 Stunden und es wird der Grad der Belastung an Erregern wirksam reduziert, ohne toxische Rückstände zu hinterlassen.

Anwendungsgebiete sind Krankenhäuser, Labore sowie alle Bereichen, in denen eine Reduktion an Belastungen durch kritische Erreger gefordert ist.

Die Entwicklung von Glosair 400 ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Technologie zur Raumdekontamination. Als zusätzlicher Ansatz zur Unterbrechung einer Infektionskette über Oberflächen oder die Luft bietet das Glosair 400 System eine durch empirische Studien untermauerte, wirksame Lösung gegen diverse kritische Erreger im Krankenhausumfeld. Ein hohes Maß an Sicherheit und eine komfortable Einbindung in bestehende Prozesse, inklusive der Möglichkeit zur elektronischen Dokumentation runden das innovative Konzept ab.

Erste Praxiserfahrungen werden derzeit in Deutschland gewonnen.

Zusammen mit Professor Axel Kramer und Doktor Harald Below vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald wurde die Einsetzbarkeit von Glosair gegen Schimmelpilze getestet.

Dabei konnte eine deutliche Reduzierung der mikrobiologischen Raumluftbelastung nachgewiesen werden, die darüber hinaus noch eine Woche lang anhielt.

Literatur und weitere Informationen:

Dekontamination der Innenraumluft und angrenzender Wandflächen durch Wasserstoffperoxid-Verneblung, Torsten Koburger, Harald Below, Tina Dornquast und  Axel Kramer: www.egms.de/static/de/journals/dgkh/2011-6/dgkh000166.shtml

Weterführende Informationen zum Glosair 400 sind unter www.aspjj.com erhältlich.

 

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Oststrasse 1
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