Bewährt und überzeugend

  • Silke Hoppe: „Um funktionierende Workflows zu etablieren, brauchen wir die Unterstützung durch ein funktionelles PACS.“Silke Hoppe: „Um funktionierende Workflows zu etablieren, brauchen wir die Unterstützung durch ein funktionelles PACS.“

Für den optimalen Workflow in der Radiologie entscheidet sich das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen zweimal für das PACS IMPAX von Agfa Healthcare.

Dr. Philip Bilk, Oberarzt in der Klinik für Diagnostische Radiologie, hat einen Patienten mit akutem blutendem Magenkarzinom, der dringend operiert werden soll. Um die Ausbreitung der Krankheit verlässlich einschätzen zu können, vergleicht der Radiologe Aufnahmen einer Gastro-Koloskopie, einer Abdomensonographie, einer CT-Thorax-Abdomen-Untersuchung und einer Endosonographie. Aus den Informationen, wo genau der Tumor liegt, wie er aussieht und ob er Metastasen gebildet hat, kann Dr. Bilk die Schweregradeinstufung und ein entsprechendes Therapieregime ableiten. Wichtig ist, dass der Radiologe an einer Workstation verschiedenste Aufnahmen zusammenführen und vergleichen kann, ermöglicht wird dies durch IMPAX von Agfa Healthcare.

Das PACS geht in Essen über die Radiologie hinaus und ist ein klinikweites Bildmanagement. „Durch die Zusammenschau von Koronarangiographien, Sonographien, Koloskopien und Gastrographien können wir eine extrem gute Diagnostik anbieten“, stellt Dr. Bilk fest. IMPAX wurde bereits 2001 am Alfried Krupp Krankenhaus eingeführt und markierte damals die führende Rolle des Hauses in puncto Digitalisierung. „Das PACS war am flexibelsten in der Integration von Modalitäten und in Krankenhaus-Informationssysteme“, blickt Silke Hoppe, Leiterin IT Medizintechnik und Zentrale Dienste, zurück. „Uns war bewusst, dass wir bei den Themen Bildverteilung, Leistungsanforderung und Befundrückübermittlung das ganze Haus im Blick haben mussten und nicht nur die Radiologie – und da war Agfa Healthcare damals am weitesten.“

Konsolidierung gewährleistet Stetigkeit

Als das Alfried Krupp Krankenhaus 2011 das Krankenhaus in Steele als zweiten Standort übernahm, wurde IMPAX auch dort als Bildmanagementsystem gesetzt – und löste damit ein bestehendes PACS ab. „Uns war eine einheitliche Plattform wichtig, um Schnittstellen zwischen Informationssystemen möglichst zu vermeiden und einen nahtlosen Informationsfluss zu gewährleisten“, sagt Hoppe

2016 folgte dann die nächste Zäsur in Essen, die die Verantwortlichen neu nachdenken ließ.

Das vom Krankenhaus am Hauptstandort gegründete Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) sollte mit einem neuen PACS ausgestattet werden. Anlass genug, sich intensiv mit allen Anbietern zu beschäftigen. „Es war aus unserer Sicht der wesentliche Anschaffungsprozess der letzten Jahre“, sagt auch Dr. Paul Stracke, Leitender Oberarzt der Klinik für Neuroradiologie. „Wir waren offen für eine neue Lösung und haben uns auch andere Systeme angesehen.“ Überzeugt hat die Essener Radiologen dann jedoch die Teststellung des damals neuen IMPAX EE von Agfa HealthCare, mit dem die Ärzte in der bestehenden Umgebung und mit echten Daten arbeiten konnten. „Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile haben sich unsere Radiologen schließlich für diese Plattform entschieden“, so Hoppe.

Bilddaten überall verfügbar

Die Ärzte der einzelnen Abteilungen und Stationen können die Aufnahmen ihrer Patienten über den universellen XERO Viewer betrachten – an jedem PC im gesamten Haus. „Der Viewer macht uns bis in den OP hinein von Workstations unabhängig“, hebt Dr. Gerrit Gruber, Leitender Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, als Vorteil hervor. „Die Akzeptanz unter den Kollegen ist durchweg hoch.“

Der XERO Viewer dient aber nicht nur zur Betrachtung von Bildern, sondern auch als schnelle Planungshilfe. „Habe ich in der Sprechstunde beispielsweise einen Patienten mit Knieprothesen oder für eine Umstellungs-Osteotomie, bei dem ich die Beinachse bestimmen möchte, mache ich das direkt im Viewer. Ich kann die Indikation stellen und schauen, ob der Eingriff grundsätzlich funktioniert“, so Dr. Gruber. „Die eigentliche Planung nehme ich dann jedoch im speziellen Planungstool in IMPAX vor.“

IMPAX wirkt aber nicht nur im Innenverhältnis, sondern unterstützt die Radiologen auch per web.Access bei der Kommunikation mit den Zuweisern. „Damit können wir unseren niedergelassenen Ärzten die Bilder schnell und einfach zur Verfügung stellen. Das ist ein großer Mehrwert und wird von Zuweisern verstärkt in Anspruch genommen“, sagt Dr. Bilk.

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Agfa HealthCare GmbH
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53227 Bonn
Telefon: +49 228 2668 000
Telefax: +49 228 2668 001

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