IT-Infrastruktur sichern – auch für Mitarbeiter im Corona-Home-Office

Heimarbeit schützt vor Corona, kann aber – ohne ein entsprechendes Administrationskonzept – Netzwerke von Praxen und Krankenhäusern gefährden.

Home-Office ist aktuell das beste Mittel, um weder die Wirtschaft noch das Gesundheitssystem zusammenbrechen zu lassen. Mitarbeiter nutzen dabei entweder vom Arbeitgeber gestellte Rechner, Tablets und Smartphones oder bringen ihre eigenen Geräte ein. Die Kehrseite der Medaille: ein unkontrollierter Wildwuchs in der IT, der Angreifern Tür und Tor öffnet, um in die Unternehmens-Netzwerke einzudringen. Zahlreiche Ransomware-Angriffe auf Krankenhäuser in Deutschland haben gezeigt, dass die Gefahr durchaus ernst zu nehmen ist. Ein Ausfall in der jetzigen Situation hätte katastrophale Folgen.

Aber kein Grund zur Panik: Hier ist es wie überall – wer sich richtig schützt, kann seinen Mitarbeitern die Arbeit von daheim mit ruhigem Gewissen gestatten. Jedoch müssen vorab einige Voraussetzungen geschaffen werden, damit unzureichend gesicherte mobile Endgeräte kein Loch in die Sicherheitsmaßnahmen der IT reißen.

Bei der Fülle von Angriffsvektoren sind geschäftliche Endanwender oft überfordert. Hinzu kommt, dass die IT-Verantwortlichen häufig nicht über den neuesten Stand der Gerätekonfigurationen beziehungsweise der installierten Software informiert sind. Wie auch? Bei der großen Anzahl an mobilen Endgeräten ist es schier unmöglich, einen exakten Überblick zu behalten. Doch wie kann man dieses Einfallstor möglichst sicher schließen?

Automatisierung schützt und spart Zeit

Zunächst sollten IT-Verantwortliche ihre bestehende Infrastruktur und die Möglichkeiten ihrer IT-Abteilung analysieren. In Zeiten des Fachkräftemangels müssen viele Unternehmen erkennen, dass ein abgesicherter IT-Betrieb händisch kaum mehr zu schaffen ist.

Hier sollten Entscheidungsträger über die Anschaffung einer Unified-Endpoint-Management-Lösung nachdenken. Es inventarisiert Hardware, Software, Apps und Lizenzen.

So sind Administratoren stets über den aktuellen Stand der genutzten Endgeräte informiert. Weitere Schutzmaßnahmen können von diesem Punkt aus gesetzt werden. So kann über eine Softwarepaketierung und -verteilung nicht nur gemeinsam genutzte oder individuell angeforderte Anwendungen, sondern auch entsprechende Sicherheitseinstellungen verteilt werden. Darunter könnte eine Verschlüsselungskonfiguration sein, die unberechtigten Zugriff auf sensible Daten unterbindet. Mittels Fernzugriff können beispielsweise entwendete oder verlorengegangene Smartphones gelöscht werden. Jedoch ist ein Unified Endpoint Management auch in anderer Hinsicht für die Sicherheit von Vorteil. Über ein integriertes Schwachstellen- und Patch-Management werden Endgeräte stets auf dem neuesten Stand gehalten und durch ein vom Patchen unabhängiges Verfahren auf dann noch offene Schwachstellen geprüft.

Davon ganz abgesehen hilft UEM auch dabei Hardware für neue Heimarbeitsplätze innerhalb kürzester Zeit mit der benötigten Software zu versehen und einzurichten.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich daher sagen: Die Investition in ein Unified Endpoint Management lohnt sich in jedem Fall. Die Schäden, die aus nachlässigem Gebrauch von Endgeräten zu einem Datenleck führen, überwiegen im Schnitt deutlich die nötigen Investitionen für eine UEM-Lösung. Ganz zu schweigen von der allgemeinen Effizienzsteigerung in der IT-Abteilung durch die Automation von Routinearbeiten und der schnelleren Verfügbarkeit von Home-Office-Plätzen.

Weitere Informationenen dazu sind unter www.baramundi.com verfügbar.

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