
Blutdrucksenker mit Lichtschalter
PSI-Forscher haben einen lichtaktivierten Wirkstoff gegen Bluthochdruck untersucht und beobachtet, wie sich dessen Molekülform verändert und damit seine Wirkung beeinflusst.

PSI-Forscher haben einen lichtaktivierten Wirkstoff gegen Bluthochdruck untersucht und beobachtet, wie sich dessen Molekülform verändert und damit seine Wirkung beeinflusst.

Forscher der Ruhr-Universität Bochum entwickelten einen neuen Kupfer-Wirkstoff, der in Polymernanopartikeln verpackt und im Tumor durch Licht aktiviert wird. So werden Tumorzellen gezielt zerstört.

Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen bei Leberkrebs. Ein Forscherteam hat ein KI-Modell entwickelt, das anhand klinischer Routinedaten das individuelle Leberkrebsrisiko vorhersagt.

Europas Labore sind so offen für Veränderungen wie nie zuvor – werden aber stärker denn je gebremst, wie das Starlab Stimmungsbarometer 2026 zeigt.

Im Keylab Genomanalytik & Bioinformatik der Universität Bayreuth steht nun ein Hochdurchsatz-Sequenzierungsgerät der neuesten Generation für schnelle und kosteneffiziente DNA-Analysen zur Verfügung.

Mikroskopische Gewebebilder sind oft schwer auszuwerten und zu verknüpfen. Die neue Open-Source-Software „LazySlide“ nutzt KI, um die Analyse digitaler Pathologiebilder zu erleichtern.

Das neue Christian-Doppler-Labor entwickelt Therapien der nächsten Generation gegen NSCLC. Ein siebenjähriges Forschungsprogramm untersucht immunogenen Zelltod bei Lungenkrebs.

Jan Wolter (DGKL) hat in einem Podcast-Interview mit Diagnose Deutschland eine weitreichende Gesundheitssteuer auf risikoreiche Lebensmittelinhaltsstoffe gefordert.

Mit der Einführung von Mammographie-Screenings in Europa wurden mehr frühe Brustkrebsfälle entdeckt und die Sterberaten sanken, wie eine große Studie des DKFZ zeigt.

Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e. V. (DGKL) äußert erhebliche wissenschaftlich-medizinische Bedenken gegen die geplante Ausweitung labordiagnostischer Tätigkeiten auf Apotheken.

Eine neue Studie zeigt, wie gestörte Verpackung des Botenstoffs Dopamin in Nervenzellen toxische Prozesse auslöst – und wie einfache Energie-Gabe (ATP) diese reparieren kann.

Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie und der Technischen Universität München haben neue diagnostische Marker für Multiple Sklerose (MS) in Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeiten entdeckt.

Zum Tag der seltenen Erkrankungen am 28. Februar weist die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) auf einen bedeutenden Fortschritt in der Versorgung von angeborenen Gefäßfehlbildungen hin.

Ein Marburger Lungenforscherteam identifiziert den Botenstoff CXCL11als Auslöser für eine Schleimüberproduktion und geschwächte Virusabwehr.

MHH-Forschende finden neuartige regulatorische RNA, die Entzündungen und Vernarbung des Herzmuskels bei Reparaturvorgängen steuert.

Forscher haben elastischen Ohrknorpel aus menschlichen Zellen im Labor hergestellt, der im Tiermodell formstabil bleibt. Das künstliche Gewebe ist ähnlich stabil und biegsam wie ein natürliches Ohr.

Forscher des Instituts für Klinische Neurobiologie am Universitätsklinikum Würzburg haben ein 3D-Modell entwickelt, das zeigt, wie sich das neuronale Netzwerk durch Hirnmetastasen nach Brustkrebs verändert.

Beim Multiplen Myelom verlieren Therapien mit der Zeit ihre Wirkung. Forscher der TUM haben einen molekularen Mechanismen dahinter entdeckt. In einer ersten Studie konnten sie ihn durch ein Krebsmedikament blockieren.

Prof. Dr. Sebastian Kobolds Team am LMU Klinikum zeigte, dass Prostaglandin E2 T-Zellen im Tumor hemmt. Durch Modifikation der CAR-T-Zellen überwinden sie diese Blockade und greifen nun auch feste Tumoren an.

Konzentrationsprobleme, „Brain Fog“, verlangsamtes Denken: Kognitive Beschwerden gehören zu den häufigsten und belastenden Symptomen des Post-COVID-Syndroms.

Mit einer modularen Sensorplattform und KI-Technologie optimieren Fraunhofer-Forschende die Herstellung von 3D-Gewebemodellen.

Ein Forscherteam entwickelte eine schnelle, präzise und kostengünstige Methode zur Analyse der krankheitsverursachenden Bakterien und deren Antibiotika-Empfindlichkeit.

Forschende des Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) haben zusammen mit Kolleginnen und Kollegen von der Stanford University, USA, erstmals einen umfassenden zelltypspezifischen Atlas der Lysosomen im Gehirn erstellt, jener Zellorganellen, die für Abbau- und Recyclingprozesse zuständig sind.

Forschende am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben ein digitales Werkzeug entwickelt, das klinische Entscheidungen in der molekularen Präzisionsonkologie erheblich beschleunigt und verbessert.

Lungenkrebs ist sehr unterschiedlich, was die Behandlung erschwert. Forscher des BIH an der Charité haben ein Verfahren entwickelt, bei dem Mini-Tumoren aus Patientenproben gezüchtet und verschiedene Therapien getestet werden.

Eine europaweite Studie unter Leitung der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) zeigt, dass die mikrobielle Zusammensetzung des Darms, das sogenannte Darmmikrobiom, Langzeitkomplikationen nach einer schweren akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung vorhersagen kann.

Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn hat einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der menschlichen Immunabwehr gegen Pockenviren geleistet.

Ein Magdeburger Forscherteam findet einen Angriffspunkt für resistente Leukämiezellen. Der eisenabhängige Zelltod eröffnet neue therapeutische Perspektiven bei schwer behandelbarer chronischer Leukämie.

MHH-Forscher entdecken Glykanstrukturen auf Nierenzellen, die das Ansprechen auf eine Behandlung mit Immun-Checkpoint-Inhibitoren voraussagen können.

Forscher am LMU Klinikum München und internationale Partner zeigen, dass ein neuer Blutmarker – Brain-derived Tau (BD-tau) – das Ausmaß der Hirnschädigung nach einem ischämischen Schlaganfall über die Zeit abbilden kann.

Am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) hat ein Forschungsteam einen radiopharmazeutischen Molekülmarker entwickelt, der Tumore sichtbar machen kann, die das Zelloberflächenprotein Nectin-4 tragen.

Ein Forschungsteam aus Würzburg, Braunschweig und den USA hat die Nuklease Cas12a3 entdeckt, die gezielt tRNAs schneidet und damit infizierte Zellen deaktiviert.

Lässt sich das geschwächte Immunsystem älterer Individuen wieder verjüngen? Dies gelang Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellinstitut HI-STEM und vom Broad Institute mit einem innovativen Ansatz.

Ein Dresdner Forschungsteam entwickelt modulares „LEGO-ähnliches” Modell, das den Grundstein legt für eine neue Ära in der Erforschung der Leber.

Das Gehirn ist ein besonderes Organ für unseren Körper und deshalb auch besonders schützenswert. In diesem Sinne verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, dass potenziell schädliche Substanzen aus dem Blut ins Gehirn eindringen können.