Labor & Diagnostik

Clostridium difficile: Patientennahe Diagnostik „On Demand“

Mit durchschnittlich 27 Tagen ist die Dauer der Hospitalisierung von Patienten mit einer Clostridium difficile-Infektion in Deutschland höher als in anderen europäischen Ländern. Die Erkrankung ist mit einem hohen Progressionsrisiko verbunden und die Sporen des Erregers führen zu einer raschen Kontamination der Umgebung.

Somit besteht die Anforderung an eine zuverlässige und schnelle Diagnostik zur Einleitung einer gezielten Therapie und um adäquate Maßnahmen zur Prävention der Erregertransmission auf andere Patienten einzuleiten. Hierzu wurde Xpert C. difficile entwickelt - eine schnelle und patientennahe Diagnostik „On Demand" mit hoher Spezifität und Sensitivität für den zuverlässigen Nachweis oder Ausschluss einer CDAD binnen kürzester Zeit (innerhalb einer Stunde) mittels Real-Time PCR.

Behandlungsergebnis verbessern

Vergleichende Untersuchungen zu den bisherigen diagnostischen Verfahren wie der Kultur und dem Toxin-Test zeigen, dass die Anwendung der PCR-Technologie als „Stand-Alone"-Technik in der CDAD-Diagnostik die mit der Erkrankung assoziierten Kosten verringern und das Behandlungsergebnis verbessern kann. So erzielten Cantazaro et al. (2012) eine signifikante Reduktion der Isolationstage (3,6 d vs. 1,5 d; p < 0,00001) sowie der Anzahl initial falscher Therapieansätze mit Metronidazol (27,5% vs. 12,2%; p < 0,02) und der Häufigkeit redundanter Stuhluntersuchungen (41,3% vs. 15,2%; p < 0,002). Johnson et al (2012) ermittelt bei PCR-diagnostizierten CDAD-Patienten eine signifikante Reduktion der Aufenthaltsdauer im Krankenhaus (20,9 d vs. 13,1 d; p = 0,01) und eine Verkürzung der initial empirischen Therapiephase um 4,2 Tage (95% CI: 3,67 - 4,77). Bei Longtin et al. (2013) war die Diagnose von Clostridium difficile Infektionen mittels PCR als „Stand-Alone"- Technik mit einer signifikanten Reduktion von CDAD-bedingten Folgekomplikationen verbunden (39% vs. 3%, p < 0,001).

Kosten verringern

Barbut et al. (2012) erzielten mit der Anwendung des Xpert C. difficile eine Reduktion empirischer Behandlungen (15,8% vs. 7,4%; p = 0,0007). Bei Barry et al. (2012) führte die Anwendung des Xpert C. difficile zu erheblichen Kosteneinsparungen von 1.367 £ bei CDI-positiven bzw. 1.954 £ bei CDI-negativen Patienten, die im Wesentlichen aus einer deutlich verkürzten Aufenthaltsdauer im Krankenhaus resultierten. Nach Einführung des Xpert C. difficile als diagnostischen Standard konnten Casari et al. (2012) die durchschnittlichen Kosten der Hospitalisierung von CDAD Patienten nahezu halbieren (28.174 € vs. 14.845 €).

 

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