Hepatitis-C-Labortest liefert besonders schnelle Ergebnisse

Der Labortest Enzygnost Anti-HCV 4.0 zum Nachweis von Hepatitis C vervollständigt die Produktpalette für die Diagnostik von Infektionskrankheiten von Siemens Healthcare. Dank dieser Ergänzung bietet Siemens nun ein integriertes Testportfolio für alle Infektionskrankheiten, auf die Blutspenden untersucht werden müssen. Blutbanken brauchen nun nicht mehr mit Assays unterschiedlicher Hersteller arbeiten, um HIV, Syphilis oder Hepatitis im Spenderblut auszuschließen.

Der Test ermöglicht es schon nach 1,5 Stunden, die bei einer Hepatitis-C-Erkrankung auftretenden Antikörper nachzuweisen. Die Entwicklung von effizienzsteigernden Produkten und Lösungen ist eines der Ziele des Siemens-Sektors Healthcare im Rahmen seiner weltweiten Initiative „Agenda 2013".

Nach einer Blutspende wird das Blut im Labor auf ansteckende Krankheiten wie Hepatitis oder HIV getestet. In größeren Blutbanken werden bis zu 3.500 Spenden täglich untersucht, weshalb die Labore dabei auf besonders schnelle und einfache Testverfahren angewiesen sind. Mit dem neuen Assay Enzygnost Anti-HCV 4.0 für den Nachweis von Hepatitis-C-Antikörpern können bis zu 1000 Proben in zwei Stunden abgearbeitet werden. Die ersten Ergebnisse liegen bereits nach 1,5 Stunden vor. Damit liefert Enzygnost Anti-HCV 4.0 deutlich schnellere Resultate als vergleichbare Testverfahren. Zudem konnte bei diesem Test das sogenannte diagnostische Fenster um zirka vier Tage verkürzt werden. Das ist der Zeitraum zwischen einer Infektion und dem Zeitpunkt, ab dem die Krankheit durch einen spezifischen Test sicher nachgewiesen werden kann.

Zusammen mit dem neuen Hepatitis-C-Test bietet Siemens nun mit der Enzygnost-Produktpalette ein komplettes Testprogramm für alle Krankheitserreger, die für eine sichere Blutspende ausgeschlossen werden müssen: Hepatitis B und C, HIV, Syphilis und das Cytomegalievirus (Herpes-Virus). Diese Testverfahren können mit der Siemens-Lösung nun insgesamt schneller, einfacher und sicherer durchgeführt werden, weil bei der Enzygnost-Reihe alle Arbeitsabläufe gleich sind. Beispielsweise muss das Laborpersonal die Reagenzien nur einmal am Tag ansetzen und kann diese anschließend für alle Tests nutzen.

Um die Sicherheit für den Anwender zu erhöhen, wurden bei Enzygnost Anti-HCV 4.0 außerdem krebserregende Assay-Bestandteile im Vergleich zu vielen anderen Hepatitis-C-Tests stark reduziert.

Enzygnost Anti-HCV 4.0 ist wie die weiteren Enzygnost-Assays für die Siemens-Infektionsdiagnostik-Systeme BEP und Quadriga geeignet und kann ebenso auf Systemen anderer Hersteller eingesetzt werden.

 

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