„TNM. Klassifikation maligner Tumoren“ - Der Schlüssel zu erfolgreicher Tumortherapie und sicherer Prognose

Der Schlüssel zu erfolgreicher Tumortherapie und sicherer Prognose: Christian Wittekinds „TNM. Klassifikation maligner Tumoren“ dokumentiert in der aktualisierten und überarbeiteten 8. Auflage die Standards des weltweit verwendeten Systems für die klinische Beschreibung von Tumorerkrankungen – neu bei Wiley-VCH

Die TNM-Klassifikation ist heute das weltweit am häufigsten verwendete System, um die Ausbreitung von Tumorerkrankungen zu beschreiben. Nun gibt Christian Wittekind in Zusammenarbeit mit der Union for International Cancer Control (UICC) die aktualisierte und überarbeitete achte Auflage von „TNM. Klassifikation maligner Tumoren“ heraus.

Das Buch gilt als zentrales Handbuch für Mediziner, die Krebspatienten betreuen, und leistet einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Erforschung von Krebserkrankungen beim Menschen – „unverzichtbar für Onkologen und Pathologen“, beurteilte „Das Deutsche Ärzteblatt“ die Vorauflage. Der Titel erscheint bei Wiley-VCH.

Die TNM-Klassifikation, die eine Krebserkrankung anhand der drei Parameter T = (Primär-)Tumor, N= Lymphknoten (Nodus), M = Metastasen beschreibt, wird seit 1950 vom internationalen Komitee der Union for International Cancer Control mit Sitz in Genf erarbeitet und laufend weiterentwickelt. Sie wird weltweit verwendet und basiert auf statistischen Untersuchungen, die Aussagen über das voraussichtliche Verhalten von Tumorerkrankungen zulassen. So ist die Einstufung einer Tumorerkrankung über das TNM-System eine wichtige Basis für prognostische Aussagen und bestimmt häufig auch die weitere Therapie.

Christian Wittekinds Werk berücksichtigt in der neuen Auflage alle seit 2009 aktualisierten Standards der Tumorklassifikation. Nach den WHO-Richtlinien zur Klassifikation der Krankheiten für die Onkologie (ICD-O) werden hier systematisch alle anatomischen Regionen aufgeführt. Die Beschreibung jeder Region umfasst die Verfahren für die Bestimmung der T-, N- und M-Kategorien, die Abgrenzung der anatomischen Bezirke bzw.

Unterbezirke, eine Definition der regionären Lymphknoten, die klinischen sowie die pathologischen Kriterien der TNM-Klassifikation, das histopathologische Grading sowie eine Stadiengruppierung.

Basierend auf neuen Daten zur Prognose und neuen Methoden zur Bestimmung der Prognose wurden einige Tumorentitäten und anatomische Lokalisationen neu eingeführt, bei anderen wurden Modifikationen vorgenommen; u. a. bei Primärtumoren der Halslymphknoten, Thymustumoren und neuroendokrinen Pankreastumoren. Damit enthält das Buch alle UICC-Standards und Empfehlungen bis einschließlich 2016. Im praktischen Taschenbuchformat mit Griffmarken ist es ein für Medizinstudenten,
Onkologen und Pathologen gleichermaßen unentbehrliches Nachschlagewerk.

Über den Herausgeber

Prof. Dr. med. Christian Wittekind ist seit 1996 Direktor des Instituts für Pathologie am Universitätsklinikum Leipzig. Seit mehreren Auflagen ist er Herausgeber der deutschen und englischen Version der TNM-Klassifikation sowie weiterer Publikationen der TNM-Reihe.

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