Perioperatives Wärmemanagement: Aktive selbstwärmende Patientendecke

  • Die aktive selbstwärmende Patientendecke BARRIER EasyWarm  hilft, eine Hypothermie zu vermeiden. Die Decke erwärmt sich nach Öffnung automatisch auf ca. 40°C und hält diese Temperatur für bis zu 10 Stunden aufrecht (Foto: Mölnlycke Health Care).Die aktive selbstwärmende Patientendecke BARRIER EasyWarm hilft, eine Hypothermie zu vermeiden. Die Decke erwärmt sich nach Öffnung automatisch auf ca. 40°C und hält diese Temperatur für bis zu 10 Stunden aufrecht (Foto: Mölnlycke Health Care).

Für das perioperative Wärmemanagement bietet Mölnlycke Health Care eine neuartige aktive selbstwärmende Patientendecke an.

BARRIER EasyWarm ermöglicht ein 10 Stunden anhaltendes Wärmemanagement für die gesamte perioperative Phase, komfortabel und ohne Stromversorgung. Die Patientendecke ist daher auch hervorragend für den Einsatz im Rettungswagen und der Notfallmedizin geeignet.

Die Folgen einer perioperativen Hypothermie sind ein bekanntes Problem in der Anästhesie und Notfallmedizin. Patienten, die eine Allgemein- oder eine größere Regionalanästhesie erhalten, erfahren häufig einen Körperkerntemperaturabfall von bis zu 3°C in den ersten drei Stunden.

Eine perioperative Hypothermie erhöht die Risiken für Komplikationen und Schmerzen für den Patienten. Neben einer dreifachen Zunahme von Infektionen der Operationswunden, Herz-Kreislaufbeschwerden, Blutgerinnungsstörungen und einer längeren Genesung, haben diese Nebenwirkungen insgesamt auch längere Krankenhausaufenthalte und damit erhöhte Kosten zur Folge.1,2-6

Die aktive selbstwärmende Patientendecke BARRIER EasyWarm hilft, eine Hypothermie zu vermeiden. Die Decke erwärmt sich nach Öffnung automatisch innerhalb von 30 Minuten auf ca. 40°C und hält diese Temperatur für bis zu 10 Stunden aufrecht. BARRIER EasyWarm verfolgt damit einen umfassenden Ansatz, da die Decke sowohl in der präoperativen, der intraoperativen sowie der postoperativen Phase eingesetzt werden kann. Erfahrung und Studien haben gezeigt, dass insbesondere das präoperative Wärmemanagement von Bedeutung ist, da ein großer Teil des gesamten perioperativen Wärmeverlustes bereits vor der Operation entsteht. Bestehende Lösungen sind jedoch abhängig von der Stromversorgung, wodurch ein Pre-Warming der Patienten nur sehr eingeschränkt möglich ist. BARRIER EasyWarm ist hingegen in der gesamten perioperativen Umgebung transportabel und eignet sich daher neben der Anästhesie auch hervorragend für den Einsatz im Rettungswagen und der Notfallmedizin. Zudem fallen keine Kosten für die Wartung, Desinfektion und Strom an, wie bei elektrischen Wärmesystemen.

Studie belegt Sicherheit und Wirksamkeit

Eine Studie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit von BARRIER Easy Warm belegt, dass die Patientendecke die Prävention von Hypothermie unterstützt.

Der typische Temperaturabfall bei Einleitung der Anästhesie von 1 bis 1,5°C trat bei einem Pre-Warming mit der Patientendecke von mindestens 30 Minuten nicht auf. Es wurde lediglich ein Abfall der Temperatur von 0,6°C verzeichnet. Die Körpertemperatur konnte außerdem 2,5 Stunden lang während des Eingriffs auf einem stabilen Niveau gehalten werden und betrug im Durchschnitt 36,5°C.7

Darüber hinaus beurteilten die meisten Patienten BARRIER Easy Warm als „komfortabel" und die Wärmezufuhr als „genau richtig". Dies ist unter dem durch Hypothermie oft verursachten Unwohlsein ebenfalls von besonderer Bedeutung.

Literatur

  1. Frank SM et al. Perioperative maintenance of normothermia reduces the incidence of morbid cardiac events: a randomized clinical trial. JAMA. 1997; 277: 1127-34.
  2. Kurz A et al. Study of wound infections and temperature group: perioperative normothermia to reduce the incidence of surgical wound infection and shorten hospitalization. N Engl J Med. 1996; 334: 1209-15.
  3. Schmied H et al. Mild intraoperative hypothermia increases blood loss and allogeneic transfusion requirements during total hip arthroplasty. Lancet. 1996; 347: 289-92. Seite 4 von 4
  4. Winkler M et al. Aggressive warming reduces blood loss during hip arthroplasty. Anesth Analg. 2000; 91: 978-84.
  5. Rajagopalan S et al. The effects of mild perioperative hypothermia on blood loss and transfusion requirement: a meta-analysis. Anesthesiology. 2008; 108: 71-77.
  6. Fleisher LA. ACC/AHA 2007 Guidelines on Perioperative Cardiovascular Evaluation and Care for Noncardiac Surgery: Executive Summary: A Report of the Am College of Cardiology/Am Heart Association Task Force on Practice Guidelines. J Am Coll Cardiol. 2007; 50: 1707-32.
  7. Studie zur Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit einer aktiven selbstwärmenden Decke zur Prävention von Hypothermie. Archivdaten, Mölnlycke Health Care, 2012.

 

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