Trink- und Sondennahrung – früherer Einsatz führt zu höherem Nutzen

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Moderne Trink- und Sondennahrungen können Lebensqualität, Krankenhausverweildauer oder Überlebenszeit bei unterschiedlichen mangelernährten Patientengruppen verbessern.1,2,3,4 Ihr frühzeitiger Einsatz - so zeigen aktuelle Publikationen - bringt den Patienten dabei den größtmöglichen Nutzen.

Mortalität (1 vs. 7 Todesfälle), Dauer des Aufenthaltes auf der Intensivstation (4,7 Tage vs. 8,5 Tage) und Pneumonierate (5,5 % vs. 44 %) verringern sich durch frühzeitige enterale Ernährung deutlich. Dies ergab eine Untersuchung einer US-amerikanischen Forschergruppe, die zwei Gruppen intensivpflichtiger Patienten verglich. Das eine Patientenkolletiv erhielt innerhalb der ersten 24 Stunden nach Einlieferung enterale Kost. Das Andere wurde erst zu einem späteren Zeitpunkt damit versorgt.5 Diese Ergebnisse bestätigen die bestehenden Empfehlungen zu einem frühen Start der enteralen Ernährung, die die Fachgesellschaften Eurpean Society for Clinical Nutrition and Metabolism (ESPEN)6 und Amercan Society for Parenteral and Enteral Nutrition (ASPEN)7 abgeben .

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren kann frühzeitige Sondennahrung über eine perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) Komplikationen und Therapieunterbrechungen reduzieren und die 2-Jahres-Überlebensrate (57 % vs. 7,5 %) deutlich verbessern.8 Darüber berichtet eine Forschergruppe um Karl Beer von der Abteilung für Radio-Onkologie am Universitätshospital Bern in der Fachzeitschrift „Nutrition and Cancer". Laut Aleksandra Raykher und ihren Kollegen sollte die Anlage einer PEG-Sonde bei dieser Patientengruppe sogar bereits vor dem Beginn der Chemotherapie erfolgen.9 Sie hilft dann auch, das Gewicht der Patienten zu stabilisieren.

Aktuelle Leitlinien: Trinknahrung reduziert Mortalität signifikant
Den aktuellen ESPEN-Leitlinien zufolge reduziert Trinknahrung das Sterblichkeitsrisiko bei älteren Patienten um bis zu 42 %. Den zugrunde-liegenden Metaanalysen weisen die an der Erstellung der Leitlinien mi-tarbeitenden Experten den höchsten Evidenzgrad 1a zu.1 Sie weisen dabei explizit darauf hin, dass die Ernährungstherapie starten sollte, sobald ein Risiko für Mangelernährung besteht.

Referenzen

  1. Volkert D et al.

    Clin Nutr 2006, 25:330-360

  2. Vetta F et al. Clin Nutr 1999, 18:259-267
  3. Caro MMM et al. Clin Nutr 2007, 26:289-301
  4. Volkert D et al. Aktuel Ernaehr Med 2004, 29:198-225
  5. Woo SH et al. Nutr Clin Pract 2010, 25:205-211.
  6. Kreymann KG et al. Clin Nutr 2006, 25:210-223
  7. McClave SA et al. JPEN J Parenter Enteral Nutr 2009, 33: 277-313
  8. Beer KT et al. Nutrition and Cancer 2005, 52:29-34
  9. Raykher A et al. JPEN J Parenter Enteral Nutr 2009, 33:404-410

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