Zytostatika-Applikation: Neue Infusionsgeräte mit „Sicherheits-Klick“

  • Die Applikation mittels der volumetrischen Infusionspumpe Volumat (MC) Agilia in Verbindung mit den Agilia Volumat Lines FX ermöglichen eine optimierte Therapie (Foto: Fresenius).Die Applikation mittels der volumetrischen Infusionspumpe Volumat (MC) Agilia in Verbindung mit den Agilia Volumat Lines FX ermöglichen eine optimierte Therapie (Foto: Fresenius).
  • Die Applikation mittels der volumetrischen Infusionspumpe Volumat (MC) Agilia in Verbindung mit den Agilia Volumat Lines FX ermöglichen eine optimierte Therapie (Foto: Fresenius).
  • Der FX-Einstechdorn der Agilia Volumat Line FX und Sekundärleitung FX sorgt dafür, dass die Infusionsgeräte nach erfolgter Konnektion nicht von den freeflex-Beuteln getrennt werden können. Er bietet damit einen erhöhten Kontaminationsschutz.
  • Agilia Volumat Line FX und Sekundärleitungen FX: An den geschlossenen, nadelfreien Zugangsventilen K-NECT können weitere Sekundärleitungen verbunden werden (Foto: Fresenius).

Mit den neuen Infusionsgeräten Agilia Volumat Lines FX bietet Fresenius Kabi ein vollständiges System für die sichere Applikation von Zytostatika. Onkologische Mono- und Kombinationstherapien können dank der neuen onkologischen Applikationssysteme über ein geschlossenes Infusionsregime appliziert werden.

Die exakte Steuerung der Infusion erfolgt über die Infusionspumpe Volumat (MC) Agilia. Der speziell entwi-ckelte FX-Einstechdorn der Infusionsgeräte sorgt für eine geschlossene, nicht trennbare „Klick"-Verbindung mit dem Infusionsbeutel und vermindert dadurch ein Expositionsrisiko mit Zytostatika.

Minimales Expositionsrisiko

Die integrierten Sicherheitskomponenten der neuen Infusionsgeräte bieten einen erhöhten Anwender- und Patientenschutz:

  • Der FX-Einstechdorn der Infusionsgeräte ermöglicht mit seinen sechs Haltekrallen eine geschlossene, nicht trennbare Verbindung zum freeflex-Beutel vom Transport bis zur Appli-kation und Entsorgung. Die „Klick"-Verbindung verhindert das Umstecken von Infusionsgeräten. Anwender und Patienten sind dadurch besser vor Kontaminationen mit Zytostatika geschützt.
  • Mittels der geschlossenen, nadelfreien IV-Zugangssysteme K-NECT an den Agilia Volumat Lines FX lassen sich einfach und sicher bis zu 4 weitere Sekundärleitungen kombinieren. Durch das geschlossene System werden Expositionsrisiken minimiert und die zuverlässige Verabreichung aller verbundenen Wirkstoffe mit minimalem Restvolumen ermöglicht.
  • Die Flow Stop-Verschlusskappe verhindert ein Auslaufen der Infusionslösung bei der Befüllung, vereinfacht die Infusi-onsvorbereitung und erhöht die Anwender- und Patientensicherheit.

Die einzelnen Komponenten berücksichtigen somit die speziellen An-forderungen im Umgang mit Zytostatika. Bei diesen toxischen Medi-kamenten kann bereits eine Exposition mit kleinsten Mengen zu gesundheitlichen Schäden führen. Nur ein geschlossenes Applikationssystem mit speziell entwickelten Sicherheitsmerkmalen bietet ausrei-chenden Schutz.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspfle-ge macht auf die Gefahren im Umgang mit Zytostatika aufmerksam. Sie empfiehlt, „möglichst geschlossene Infusions- und Installationssysteme mit sicheren Verbindungs- und Überleiteinheiten" einzusetzen und ein Umstecken des Infusionsgerätes in weitere Infusionsbehältnisse zu vermeiden, " zum Beispiel durch Verwendung verzweigter Infusionssysteme".1

Maximale Applikationskontrolle

Die volumetrische Infusionspumpe Volumat (MC) Agilia in Verbindung mit den kompatiblen Agilia Volumat Lines FX erlaubt es den Anwendern, Zytostatika und Antikörper exakt zu dosieren, in dem konstante und exakte Flussraten die Einhaltung vorgeschriebener Infusionszeiten sicherstellen.

Zudem ermöglicht die Pumpe die stetige Drucküberwachung und Kontrolle der Infusionsraten zur spontanen Anpassung bei Unverträglichkeitsreaktionen.

So werden die Applikationssysteme von Fresenius Kabi den speziellen Anforderungen in der Onkologie gerecht: In der klinischen Alltagsroutine erfordert die Applikation von Zytostatika und Antikörpern ganz besondere Aufmerksamkeit. Für eine hohe Patientensicherheit muss der gesamte Applikationsprozess ständig kontrollierbar sein.

Fresenius Kabi Deutschland erweitert mit den neuen Infusionsgeräten Agilia Volumat Lines FX für die Onkologie sein Produktsortiment rund um die Therapie und Versorgung von kritisch und chronisch kranken Patienten.

Quelle:

  1. Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege Hamburg; Zytostatika im Gesundheitsdienst; 5.3 Vorbereitung und Applikation am Patienten und Diskonnektion; 07/2009; M620

 

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Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Else-Kröner-Str. 1
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