Aquilion Lightning SP von Toshiba: Mehr als ein neuer CT

  • Im September 2016 wurde der weltweit erste Low-Dose-80-Zeilen-Computertomograf Aquilion Lightning SP in der Radiologie des Klinikums Bielefeld installiert und übernimmt seitdem das volle Spektrum an Routine-Untersuchungen.Im September 2016 wurde der weltweit erste Low-Dose-80-Zeilen-Computertomograf Aquilion Lightning SP in der Radiologie des Klinikums Bielefeld installiert und übernimmt seitdem das volle Spektrum an Routine-Untersuchungen.
  • Im September 2016 wurde der weltweit erste Low-Dose-80-Zeilen-Computertomograf Aquilion Lightning SP in der Radiologie des Klinikums Bielefeld installiert und übernimmt seitdem das volle Spektrum an Routine-Untersuchungen.
  • Prof. Dr. Hans-Björn Gehl. Leiter der diagnostischen Radiologie des Klinikums Bielefeld.

In der Radiologie haben Ärzte und Patienten berechtigterweise hohe Erwartungen. Patienten erwarten von Radiologen schonende Untersuchungen, der Arzt erwartet von seiner Technologie den höchsten Standard, maximale Verfügbarkeit und effizientes Arbeiten. Das alles zu einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis, das die Einkäufer erwarten, die in Technologie investieren – nicht ohne zuvor zu vergleichen und mit dem spitzen Bleistift gerechnet zu haben. In der diagnostischen Radiologie des Klinikums Bielefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Björn Gehl werden diese Erwartungen mit dem neuen Low-Dose-80-Zeilen-CT „Aquilion Lightning SP“ nun in besonderer Weise erfüllt.

Im September 2016 wurde der weltweit erste Low-Dose-80-Zeilen-Computertomograf Aquilion Lightning SP in der Radiologie des Klinikums Bielefeld installiert. Der neue CT der Aquilion-Lightning-Serie mit dem Namenszusatz „SP“ für „Superior Performance“ übernimmt seitdem das volle Spektrum an Routine-Untersuchungen.

Prof. Gehl: „Unser Anspruch an den neuen CT ist sehr hoch. Wir möchten jedem Patienten eine schonende Untersuchung und ein sicheres Ergebnis in kürzester Zeit zugutekommen lassen. Daher haben wir uns auch für die neueste Technologie und die iterative Dosisreduktion entschieden. Als wir den neuen CT in Betrieb nahmen, wussten wir, dass er alle unsere Anforderungen erfüllen kann.“

Neueste Low-Dose-Detektor- und Rekonstruktionstechnologie

Der neue Low-Dose-CT Aquilion Lightning SP vereint eine Vielzahl von Technologien, die aus der High-End-CT-Entwicklung stammen – was sowohl die Akquisition der Daten als auch die Rekon­struktion der Bilder angeht. So werden die Daten mittels des neuen 80-Zeilen-Low-Dose Purevision-Detektors gescannt, der eine höhere Lichtausbeute als seine Vorgängermodelle hat. Der neue Detektor ist die Grundlage dafür, dass mit bis zu 40 % geringerer Röntgendosis und weniger Kontrastmittel gearbeitet werden kann. Prof. Gehl: „Unmittelbar nach der Akquisition startet an unserem CT automatisch die Rekonstruktion der Daten mit 50 Bildern pro Sekunde. Die hohe Rekonstruktionsgeschwindigkeit verkürzt die Zeit bis zum Befund spürbar.“ Erreicht wird diese Leistung inklusive der rechnerisch komplexen roh- und bilddatenbasierten iterativen Dosisreduktion AIDR 3D Enhanced, welche die Dosis um bis zu 75 % minimiert.

Eine weitere Reduzierung der Dosis ermöglicht die aktive Kollimation – eine Blende, die den Röntgenstrahl bei Start und Ende des Scans ausblendet, wenn keine für die Bildberechnung benötigten Daten aufgenommen werden. So können Anwender sicher sein, mit der geringstmöglichen Dosis zu arbeiten.

Patientenschonende Untersuchungen mit weniger Kontrastmittel

Mit dem neuen Aquilion Lightning Superior Performance gelingt der Spagat: Einerseits wird der Patient geschont, da weniger Dosis und Kontrastmittel für ein sicheres Ergebnis nötig sind – andererseits steht das Bild in kürzerer Zeit zur Befundung bereit; so werden Wartezeiten reduziert und die Zufriedenheit aller erhöht. Auch die große Gantryöffnung von 78 cm kommt dem Patientenwohl entgegen, da der Freiraum um den Patienten größer ist und die Patienten sich weniger eingeengt fühlen. Gleichermaßen profitieren Radiologen vom zusätzlichen Raum, da auch komplexere bildgesteuerte Interventionen so einfacher durchführbar sind. Die Akquisition des neuen 80-Zeilen-CTs ist bemerkenswert schnell, was insbesondere bei Untersuchungen der Lunge von großer Bedeutung ist, da diese Patienten oft die Luft weniger lang oder gar nicht anhalten können.

Brilliante Bildqualität bei ­minimaler Dosis

„Metallimplantate, z. B. im Knie oder in der Hüfte wie auch in Form von Stents in Gefäßen, konnten bei älteren CTs die Bildgebung beeinflussen und die Diagnose erschweren. To­shiba bietet uns mit SEMAR eine sehr effektive Metallartefaktunterdrückung, die sowohl das Implantat als auch das umliegende Gewebe um ein Vielfaches besser ­visualisiert“, erklärt Prof. Gehl. SEMAR (Single Energy Metal Artefact Reduction) analysiert bereits die gemessenen Rohdaten, um die Metallartefakte zu extrahieren. Besonders hilfreich ist, dass die SEMAR-Bilder keine zusätzlichen Scans benötigen, sondern einfach nach dem Scan rekonstruiert werden können.

Hohe Energieeffizienz bei weniger Dosis

Der neue Aquilion Lightning SP ist dank der eingesetzten Hochleistungstechnologie ein besonders energiesparender Routine-CT. Die iterative Dosisreduktion stellt dafür eine wesentliche Grundlage dar. Da der neue CT mit deutlich weniger Dosis auskommt, braucht die Röntgenröhre weniger mA (Röhrenstrom). Auch Kühl- und Wartezeiten gehören der Vergangenheit an. Die herausragende Energieeffizienz ermöglicht eine beeindruckende Flexibilität – kürzere Untersuchungszeiten je Patient ermöglichen einen höheren Durchsatz und wirken somit direkt auf die Wirtschaftlichkeit des Systems und den Komfort der ­Patienten.

Zukunftssicherheit und ­Erweiterbarkeit

Der Umfang der verfügbaren Innovationen ist beeindruckend. Hier liegt eine der Stärken Toshibas: auf Kundenwünsche zu reagieren und das richtige Gespür für die wachsenden Anforderungen der Anwender zu haben. Der neue Aquilion Lightning SP ist deshalb besonders flexibel skalierbar. Aus einem umfangreichen Spektrum innovativer Software kann der Anwender sein individuelles System selbst zusammenstellen – und bei Bedarf erweitern und aufrüsten. Oftmals kann eine neue Software zunächst zur Probe freigeschaltet werden, um Erfahrungen zu sammeln und z. B. die Meinung von Kollegen und Zuweisern einzuholen, bevor sie dauerhaft installiert wird. Die weltweit erste Installation eines Toshiba-CTs findet aus gutem Grund erneut in Deutschland statt. Die gesetzlichen Vorgaben und ärztlichen Ansprüche an Bildqualität und Dosisreduktion sind hierzulande besonders hoch. Viele CT-Anwender auf der ganzen Welt beobachten deshalb die deutsche Radiologie und tauschen sich gerne mit ihr aus. Denn was sich hier bewährt und durchsetzt, wird auch in vielen anderen Ländern erfolgreich sein.

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Toshiba Medical Systems GmbH Deutschland
Hellersbergstr. 4
41460 Neuss
Telefon: +49 2131 1809 0
Telefax: +49 2131 1809 139

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