PulmoVista 500: Lungenfunktion kontinuierlich funktionell beurteilen

  • PulmoVista 500 von Dräger: Das erste für den klinischen Alltag entwickelte EIT-Gerät (Elektrische Impedanztomografie), mit dem der Intensivmediziner direkt am Patientenbett sieht, wie sich die Beatmung in der Lunge regional verteilt (Foto: Dräger).PulmoVista 500 von Dräger: Das erste für den klinischen Alltag entwickelte EIT-Gerät (Elektrische Impedanztomografie), mit dem der Intensivmediziner direkt am Patientenbett sieht, wie sich die Beatmung in der Lunge regional verteilt (Foto: Dräger).

PulmoVista 500 ist das erste, für den klinischen Alltag entwickelte EIT-Gerät (Elektrische Impedanztomografie), mit dem der Intensivmediziner direkt am Patientenbett sieht, wie sich die Beatmung in der Lunge regional verteilt.

Mit bis zu 50 Bildern pro Sekunde kann der Arzt die Auswirkungen der Intensivbeatmung in Echtzeit mitverfolgen. Die Uniklinik Leipzig setzt das neue PulmoVista 500 als weltweit erstes Krankenhaus ein.

Der Druck eines Beatmungsgeräts kann vielfach höher sein als bei normaler Atmung und birgt damit das Risiko, Lungenbereiche zu überdehnen. Ist der Druck am Ende eines Atemzugs dagegen zu niedrig eingestellt, können Lungenareale in sich zusammenfallen. Beides kann den Heilungsprozess eines Intensivpatienten behindern.

Verteilung der Atemluft in Echtzeit verfolgen

Die Computertomografie (CT) gab dem Arzt bisher Klarheit über den Lungenzustand, jedoch nur als Momentaufnahme. Das PulmoVista 500 liefert nun ergänzend dynamische Bilder - vergleichbar mit einer Filmsequenz. Der Arzt kann kontinuierlich mit verfolgen, wie sich das vom Beatmungsgerät erzeugte Atemgasvolumen in der Lunge verteilt. „Mithilfe von EIT können wir jetzt sehen, wie sich die Lungenbelüftung verändert und sie damit funktionell beurteilen.

Das ist in dieser Form bisher nicht möglich gewesen", so Prof. Dr. Hermann Wrigge, stellvertretender Direktor der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie an der Uniklinik Leipzig, die als erste Klinik weltweit das EIT-Gerät von Dräger einsetzt.

Zur Messung wird dem Patienten ein flexibler Gürtel mit 16 integrierten Elektroden um den Brustkorb gelegt. Während der Messung speisen die Elektroden einen geringen Wechselstrom in den Körper ein. Die daraus resultierenden Spannungen ändern sich je nach Luftgehalt in der Lunge. Aus diesen Werten errechnet das EIT-Gerät dann tomografische Bilder der Lungenfunktion.

 

Kontaktieren

Dräger Medical GmbH
Moislinger Allee 53 - 55
23558 Lübeck
Germany
Telefon: +49 451 882 0
Telefax: +49 451 882 2080

Jetzt registrieren!

Die neusten Informationen direkt per Newsletter.

To prevent automated spam submissions leave this field empty.