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Computertomograf mit hoher Bildqualität bei geringer Strahlenbelastung

12.12.2011
Jürgen Faust (GE), Michael Kleinschmidt (Kaufmännischer Direktor/Knappschaft), Christian Kistner (GE), Dr. Rolf Lucas (GE Healthcare Germany), Kai Brinkmann (GE), PD Dr. Jens Rodenwaldt (Chefarzt der Radiologie/Knappschaft) (Foto: GE Healthcare).
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Ein Computertomograf Discovery-CT750-HD von GE Healthcare mit exzellenter Bildqualität bei nur geringer Strahlenbelastung wird vom Klinikum Westfalen eingesetzt.

Detailgetreue Bilder aus dem Körperinneren, die in kürzester Zeit vorliegen, sind Grundlage einer präzisen Diagnostik. Der Computertomograf (CT) ist hierbei nicht mehr wegzudenken. Sowohl Diagnosequalität als auch Geschwindigkeit des CT sind in der modernen Diagnostik hoch geschätzt. Nachteilig sind in der Computertomografie die systembedingt entstehenden Röntgenstrahlen, die einerseits die notwendige Detailtreue ermöglichen, deren negative Auswirkungen für die Gesundheit aber andererseits bei steigender Strahlendosis zunehmen.

Mit der Installation eines neuen Niedrigdosis-CT am Betriebsteil Knappschaftskrankenhaus Dortmund zählt das Klinikum Westfalen ab sofort zu den Niedrigdosis-Vorreitern in Deutschland. Der Discovery CT750 HD aus dem Hause GE Healthcare erzeugt mit einem Bruchteil der bisher üblichen Strahlendosis Aufnahmen mit zudem besserer Bildqualität. Dies kommt vor allem den Patienten zugute. Denn am Knappschaftskrankenhaus Dortmund werden CT-Untersuchungen in der Breite eingesetzt: in der Onkologie zur Fahndung nach Tumoren, in der Kardiologie für koronare Untersuchungen am Herzen sowie in der Notfalldiagnostik bei Schlaganfällen und Verkehrsunfällen.

„Mit dem neuen Ultra-Niedrigdosis-CT können wir die Strahlendosis bei Computertomografien in bisher unerreichtem Umfang senken, ohne die Bildqualität einschränken zu müssen", erklärt Dr. Jens Rodenwaldt, Chefarzt der Radiologie am Knappschaftskrankenhaus Dortmund. „Selbst bei sehr geringer Dosis erzielen wir mit dem neuen Scanner eine höhere Bildqualität als mit herkömmlichen Systemen. Dies ist ein enormer Vorteil für Patient und Diagnosequalität. Denn nur, was wir Ärzte sehen, können wir segmentieren, quantitativ beschreiben und schließlich korrekt diagnostizieren."

Am Beispiel einer Herzuntersuchung kann dies verdeutlicht werden. Konventionelle CT-Systeme belasten den Körper mit einer Strahlendosis von 8-12 mSv. Auch das alternative, aber invasive Katheter-Verfahren schlägt mit Dosen zwischen 6-10 mSv zu Buche. Studien mit über 1.000 Untersuchungen auf dem neuen Discovery CT750 HD belegen, dass hier ein durchschnittlicher Dosiswert von nur 1,3 mSv benötigt wird.

Im Vergleich dazu: die natürliche Strahlenbelastung beträgt in Deutschland etwa 2,1 bis 2,4 mSv pro Jahr, bei einem Langstreckenflug von Düsseldorf nach New York beträgt die Belastung etwa 0,2 mSv.

Ein Rechenmeister

„Ermöglicht wird die geringe Strahlendosis und hohe Bildqualität des Niedrigdosis-Scanners durch den Einsatz hochkomplexer mathematischer Rekonstruktionsalgorithmen und spezieller Rechner-Hardware", erläutert Christian Kistner, GE Healthcare CT Manager für Deutschland. „Damit kann das in jedem CT-Bild entstehende Bildrauschen drastisch reduziert werden. Das Bildrauschen steigt typischerweise, wenn die Strahlendosis verringert wird, und ist irgendwann so hoch, dass die Bildqualität nicht mehr für die Befundung ausreicht." Mit der sogenannten ASiR-Niedrigst-Dosis-Technologie (Adaptive Statistical Iterative Reconstruction) wird diese Schwierigkeit umgangen: Erstmals ist es möglich, die Strahlung zu reduzieren und trotzdem eine erstklassige Bildqualität zu erhalten. „GE ist der erste CT-Hersteller, der die iterative Rekonstruktionstechnik über die gesamte Bandbreite seiner Produktpalette anbietet", ergänzt Kistner.

Fokus: Krebs- und Herzpatienten

Der CT750-HD-Scanner eignet sich insbesondere für die Untersuchung besonders empfindlicher Patienten. Dazu zählen Krebspatienten, Menschen, die an verschiedenen Krankheiten leiden und oft untersucht werden müssen, aber auch Kinder. „Darüber hinaus kommen im Rahmen unseres Cancer Centers viele Krebspatienten in unser Haus, die bereits durch eine Strahlentherapie stark belastet sind", berichtet Dr. Rodenwaldt. „Ihnen können wir nun ein CT-Untersuchungsverfahren anbieten, das dank der ASiR-Technologie die Strahlendosis im Vergleich zu unserem alten Gerät halbieren kann und gleichzeitig die erforderliche Bildqualität liefert. Das Ergebnis ist: mehr Sicherheit für den Patienten durch zuverlässigere Diagnosen und deutlich weniger Strahlenexposition."

Ein Kristall als Detektor-Material

Der Discovery CT750 HD ist der einzige CT-Scanner im Markt, der über das gänzlich neue Detektormaterial Gemstone verfügt. Vorteil dieses neuen Materials ist seine außergewöhnliche Geschwindigkeit. Während konventionelle Materialien etwa 2.500 Bilder pro Sekunde liefern, schafft der Gemstone- Detektor über 7.000 und liefert damit fast dreimal so viele Informationen. Dies ermöglicht die höchste Bildauflösung aller Scanner am Markt, da er diese hohe Auflösung in allen Untersuchungen liefert.
Erweiterte Diagnostik mit Dual Energy

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