05.08.2010Clostridium difficile ist als strikt anaerob lebendes sporenbildendes Stäbchenbakterium Bestandteilder normalen Stuhlflora des Menschen. Die Besiedlungsrate mit diesem, unter normalen Umständen eher harmlosen Erreger, ist in frühester Kindheit mit bis zu 80 % sehr hoch.
Sie nimmt im Laufe des Lebens ständig ab und liegt im Erwachsenenalter bei durchschnittlich nur noch 2-10 %. Unter bestimmten Umständen wie beispielsweise stationärem Krankenhausaufenthalt kann sie jedoch leicht über 30 % steigen. Diese Zunahme...
Weiter15.04.2010Die Tournee der Augsburger Puppenkiste durch Kinderkliniken bringt Spaß und Abwechslung in den Alltag der kleinen Patienten. Bereits im achten Jahr wird sie von der Hexal Foundation unterstützt. Der diesjährige Startschuss fiel am 12. März im Krankenhaus Agatharied. Der Rabe Hexalus und seine Freunde besuchen mit ihrem Mutmachstück „Das kleine Känguru und der Angsthase" in diesem Jahr bundesweit 23 Kinderkliniken.
Weiter15.04.2010In den Industrieländern gehören Thrombosen zu den häufigsten Todesursachen: In der westlichen Welt sterben jährlich mehr als doppelt so viele Menschen an Thrombosen als an Brustkrebs, Prostatakrebs, HIV/AIDS und Verkehrsunfällen zusammen. Dr. Frank Misselwitz, Dr. Dagmar Kubitza und Dr. Elisabeth Perzborn, Bayer Schering Pharma aus Wuppertal, und ihre Teams fanden eine wirkungsvolle und unkomplizierte Therapie gegen diese gefährliche Erkrankung.
Weiter15.04.2010Auf der diesjährigen analytica, der Weltfachmesse für Analytik, Labortechnik und Biotechnologie, hat Roche erstmals das neue kompakte GS Junior Sequenziersystem vorgestellt. Erste Anwenderin des GS Junior Systems ist die bio.logis GmbH. Das Unternehmen wird das System unter anderem für die Analyse von Genen einsetzen, die eine Ursache für erbliche Formen des Diabetes mellitus sind. Das GS Junior System macht die Hochdurchsatz-Sequenzierung für jedes Labor nutzbar und wird...
Weiter15.04.2010Der PSA-Test hat heute einen festen Platz in der Früherkennung des Prostatakrebs beim Mann. Als Entscheidungsgrenze für die Interpretation des PSA-Wertes verwendet man vielfach einen Grenzwert von 4 ng/ml. Erhöhte PSA-Werte sind signifikant mit einem gesteigerten Risiko für Prostatakrebs verbunden, allerdings wird dieser diagnostische Wert durch die niedrige klinische Spezifität gemindert. In vielen Fällen verursachen gutartige Erkrankungen einen erhöhten PSA-Wert. Kritiker befürchten hohe Kosten durch viele Biopsien sowie eine Überdiagnose durch Einsatz von zusätzlichen Tests.
Weiter15.04.2010Die Thrombose ist eine der häufigsten Todesursachen in den westlichen Industrieländern. Bislang behandelte man diese potentiell gefährliche Erkrankung mit Medikamenten, die entweder gespritzt oder sehr genau dosiert und regelmäßig kontrolliert werden mussten.
Weiter15.04.2010Laut einer Untersuchung der March of Dimes Foundation nehmen Frühgeburten weltweit zu. Nach Angaben der Organisation werden etwa 12,9 Mio. Babys pro Jahr zu früh geboren, das sind 9,6 % aller Neugeborenen. In Deutschland kommen jährlich rund 63.000 der insgesamt 700.000 Kinder zu früh zur Welt. Etwa 8.000 Frühchen sind dabei...
Weiter15.04.2010Noch vor wenigen Jahren war die zielgerichtete Diagnostik und Intervention bei Hochrisikopatienten mit Myokardinfarkt oder kardiogenem Schock eher eine Wunschvorstellung: Der Zeitfaktor, der bis zur spezialisierten Behandlung im Krankenhaus verging, entschied in 2/3 der Fälle gegen den Patienten. Größtes Problem dabei war die Transportstabilisierung des Patienten. Durch den frühen Einsatz der Lifebridge, dem weltweit ersten CE-zertifizierten und FDA-zugelassenen mobilen Herz-Lungen-Unterstützungssystem, lässt sich die Prognose dieser Hochrisikopatienten deutlich verbessern.
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