11.04.2012
Die weltweit größte MRSA-Pneumoniestudie bestätigt Linezolid hohe Effektivität und gute Verträglichkeit. Gegenüber Vancomycin zeigte Linezolid in der ZEPHyR-Studie einen signifikant größeren klinischen Erfolg.
Weiter03.04.2012
Infektiöse multiresistente Erreger breiten sich aus und befallen verstärkt Patienten in Gesundheitseinrichtungen. Darum werden schnellere, einfache und universelle Testverfahren benötigt. Sie müssen flexibel sein und dem Bedarf jeder Einrichtung angepasst werden können.
Mit dem BD MAX MRSA Test steht der erste Test für therapieassoziierte Infektionen (HAI) für das BD MAX-System in Europa zur Verfügung.
Aktive MRSA-Surveillance durch „True Walkaway" Automatisierung
Weiter24.02.2012
Im Rahmen einer Routineuntersuchung sind bei zwei Kindern auf der Frühgeborenen-Intensivstation im Klinikum Bremen-Mitte resistente Keime entdeckt worden. Derzeit wird noch untersucht, ob es sich dabei um Keime eines identischen Stammes handelt. Unabhängig davon sind vorsorglich umfangreiche Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden.
Weiter09.02.2012
Es gibt keine neuen Infektionen mit dem MRSA-Erreger (Methicillin-resistente Staphylokokken) in den Neugeborenen-Intensivstationen des Universitätsklinikums Freiburg. Den Frühgeborenen, die mit dem Erreger lediglich besiedelt sind, geht es gut, sie zeigen keine Infektionszeichen. Am 2. Februar 2012 hatte das Klinikum über eine Infektion und drei Besiedlungen sowie die eingeleiteten Hygiene-Maßnahmen informiert.
Weiter11.01.2012
Die häufigste Ursache für vermeidbare Infektionen im Gesundheitswesen sind Hygienemängel - und zwar vor allem infolge von Unkenntnis, was oft zur Missachtung eigentlich allgemein anerkannter Hygieneregeln führt.
Mehr denn je ist qualifiziertes Fachwissen gefragt. Doch gerade an dringend benötigten Hygienefachärzten und Hygienefachkräften mangelt es zahlenmäßig in Krankenhäusern. Nicht einmal jede 25. Klinik in Deutschland verfügt über einen Facharzt für Hygiene.
Zunahme an multiresistenten Keimen
Weiter16.11.2011
Der Keimausbruch auf der Frühgeborenen-Intensivstation am Klinikum Bremen-Mitte, in deren Folge mehrerer Säuglinge starben, hat nun personelle Konsequenzen. Die Geschäftsführung der Gesundheit Nord und des Klinikums Bremen-Mitte hat Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, der als Chefarzt der Prof.-Hess-Kinderklinik und der Klinik für Neonatologie für den betroffenen Bereich verantwortlich ist, fristlos gekündigt.
Weiter07.11.2011
Das Robert Koch-Institut hat 127 Infektionserreger nach ihrer Bedeutung für die epidemiologische Forschung und Überwachung priorisiert. "Es galt, Erreger von Infektionen in Deutschland nach Wichtigkeit zu klassifizieren und zwar in nachvollziehbarer Weise, nach definierten Kriterien, nicht zuletzt, um Ressourcen gezielt zu nutzen", sagt RKI-Präsident Reinhard Burger.
Weiter06.10.2011
Die MRSA-Situation in deutschen Krankenhäusern ist derzeit - für wen auch immer - nicht korrekt darstellbar. Eine aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesregierung sieht jedoch vor, dass die Hygienequalität in Krankenhäusern durch zusätzliche Informationen in den gesetzlichen Qualitätsberichten ab 2013 transparent wird. Der Gemeinsame Bundesausschuss soll Indikatoren zum Stand der Hygiene für die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung entwickeln und implementieren.
Weiter06.10.2011
"Hygiene und Infektionsschutz haben in den Krankenhäusern seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. Wenn jetzt die Verordnung zur Krankenhaushygiene in Kraft getreten ist, können wir uns mit deren Ziel uneingeschränkt identifizieren", erklärt Landespastorin Petra Thobaben, Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH). "Der Kampf gegen Infektionen und Resistenzen liegt auch uns am Herzen. Über die richtigen Mittel bei diesem Kampf läßt sich indes weiter streiten."
Weiter01.09.2011
In Zusammenarbeit mit der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat der Bundesverband Medizintechnologie e.V. ein Internetangebot (www.krankenhausinfektionen.info) mit Informationen zur Vermeidung von Krankenhausinfektionen erarbeitet. Ziel der Initiative ist es, die Prävention der so genannten nosokomialen Infektionen zu verbessern.
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