21.05.2012
GlaxoSmithKline (GSK) und der Medizintechnik- und Pharmahersteller B. Braun Melsungen kooperieren seit Mitte Mai 2012 bei der Bekämpfung multiresistenter Keime wie MRSA. Für beide Partner bedeutet das Portfolio des jeweils anderen die ideale Ergänzung und somit eine logische Partnerschaft.
Wirksamkeit mit System
Weiter17.04.2012
Der Antibiotika-Verbrauch in Kliniken soll künftig überwacht und bewertet werden. Doch eine aussagefähige Beurteilung wird für die Kliniken schwierig werden.
Im Infektionsschutzgesetz-Änderungsgesetz (IfSGÄndG-2011) wurden dem IfSG-2001 Vorschriften über personelle und organisatorische Strukturen sowie konkrete Surveillance-Prozesse hinzugefügt, um den Schutz der Patienten vor Infektionen und multiresistenten Erregern (MRE) zu erhöhen.
Weiter31.01.2012
Die Initiative Infektionsschutz, ein interdisziplinäres Expertengremium, führt derzeit eine online-basierte Umfrage unter ärztlichen und kaufmännischen Direktoren, Krankenhaushygienikern, Chefärzten und Pflegedirektoren durch.
Weiter06.10.2011
Die MRSA-Situation in deutschen Krankenhäusern ist derzeit - für wen auch immer - nicht korrekt darstellbar. Eine aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesregierung sieht jedoch vor, dass die Hygienequalität in Krankenhäusern durch zusätzliche Informationen in den gesetzlichen Qualitätsberichten ab 2013 transparent wird. Der Gemeinsame Bundesausschuss soll Indikatoren zum Stand der Hygiene für die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung entwickeln und implementieren.
Weiter09.05.2011
Die heutige Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages zum Infektionsschutzgesetz kommentiert Dr. Martin Walger, Geschäftsführer des Verbandes der Diagnostica-Industrie e.V. (VDGH): „Der VDGH hat mehrfach auf die Problematik der nosokomialen Infektionen aufmerksam gemacht. Multiresistente Erreger, die nicht mehr wirksam mit Antibiotika bekämpft werden können, verbreiten sich nicht nur in Krankenhäusern, sondern auch in Arztpraxen, Vorsorge- und Pflegeeinrichtungen.
Weiter04.05.2011
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) plädiert dafür, die Vorschriften des derzeit diskutierten Infektionsschutzgesetzes auch auf die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen und Altenheime auszuweiten. Insgesamt begrüßt der BVMed die Initiative zur Verbesserung des Infektionsschutzes, heißt es in einer Stellungnahme des Verbandes zu den Gesetzentwürfen zur Krankenhaushygiene, zu denen am 9. Mai 2011 eine öffentliche Anhörung im Gesundheitsausschusses des Bundestages stattfindet.
Weiter12.04.2011
Ein Aktionsbündnis gegen multiresistente Bakterien, das bundesweit einmalige Modellprojekt HIC@RE in Greifswald ist gestartet. Zahlreiche Projektpartner und Beteiligte nutzten den Projekt-Kickoff, um sich darüber abzustimmen, wie sie spürbar und effizient die Gefährdung von Patienten durch multiresistente Bakterien im Krankenhaus eindämmen können.
Weiter11.02.2011
Die Hygiene in Krankenhäusern lässt sich nicht über neue Verordnungen verbessern. Der Deutsche Verband Technischer Assistentinnen und Assistenten in der Medizin e.V. erwartet durch das geplante Krankenhaushygienegesetz keinen Rückgang der im Krankenhaus erworbenen Infektionen. Vielmehr sei jeder Einzelne gefragt.
Weiter13.12.2010
Tigecyclin (Tygacil) ist auch bei massiv erkrankten und erfolglos vorbehandelten Patienten ein gut wirksames Antibiotikum. Das belegt eine aktuelle Studie, in der das Antibiotikum gegen komplizierte Infektionen des Bauchraums, der Haut und der Weichgewebe verabreicht wurde. Tigecyclin erzielte dabei als Mono- oder Kombinationstherapie Heilungs- oder Besserungsraten bis zu 82% und zeigte eine hohe in-vitro-Aktivität selbst gegen mehrfach resistente Erreger.
Gute klinische und antimikrobielle Wirksamkeit
Weiter29.11.2010
Die zunehmende Verbreitung Antibiotika-resistenter Krankheitserreger stellt ein großes Problem für die erfolgreiche Behandlung von Infektionskrankheiten dar. Trotz dieser Entwicklung wurden jedoch in den letzten Jahren kaum noch neue Antibiotika entwickelt und zugelassen, wodurch eine Diskussion über die Suche nach alternativen Ansätzen zur Bekämpfung dieser Problematik entstand.
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