11.04.2012
Die weltweit größte MRSA-Pneumoniestudie bestätigt Linezolid hohe Effektivität und gute Verträglichkeit. Gegenüber Vancomycin zeigte Linezolid in der ZEPHyR-Studie einen signifikant größeren klinischen Erfolg.
Weiter16.11.2011
Der Keimausbruch auf der Frühgeborenen-Intensivstation am Klinikum Bremen-Mitte, in deren Folge mehrerer Säuglinge starben, hat nun personelle Konsequenzen. Die Geschäftsführung der Gesundheit Nord und des Klinikums Bremen-Mitte hat Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, der als Chefarzt der Prof.-Hess-Kinderklinik und der Klinik für Neonatologie für den betroffenen Bereich verantwortlich ist, fristlos gekündigt.
Weiter11.10.2011
Unter einer nosokomialen Infektion (griech.: Nosokomeion: Krankenhaus) versteht man eine Infektion, die sich im Krankenhaus entwickelt, also bei Aufnahme in das Krankenhaus weder vorhanden noch in Inkubation war.
Weiter06.10.2011
Die MRSA-Situation in deutschen Krankenhäusern ist derzeit - für wen auch immer - nicht korrekt darstellbar. Eine aktuelle Gesetzesinitiative der Bundesregierung sieht jedoch vor, dass die Hygienequalität in Krankenhäusern durch zusätzliche Informationen in den gesetzlichen Qualitätsberichten ab 2013 transparent wird. Der Gemeinsame Bundesausschuss soll Indikatoren zum Stand der Hygiene für die einrichtungsübergreifende Qualitätssicherung entwickeln und implementieren.
Weiter06.10.2011
"Hygiene und Infektionsschutz haben in den Krankenhäusern seit jeher einen sehr hohen Stellenwert. Wenn jetzt die Verordnung zur Krankenhaushygiene in Kraft getreten ist, können wir uns mit deren Ziel uneingeschränkt identifizieren", erklärt Landespastorin Petra Thobaben, Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH). "Der Kampf gegen Infektionen und Resistenzen liegt auch uns am Herzen. Über die richtigen Mittel bei diesem Kampf läßt sich indes weiter streiten."
Weiter12.08.2011
Mit Glosair 400 führt Advanced Sterilisation Products (ASP) weltweit ein System zur Raumdekontamination ein. Das System arbeitet auf Basis einer Wasserstoffperoxid/Silberkationen-Kombination mit einer programmierbaren Zerstäubungstechnologie zur Dekontamination von Oberflächen. Glosair dekontaminiert Räume zwischen 10 m³ und 200 m³. Größere Volumen sind mit mehreren Geräten realisierbar. Durch den Dekontaminationsprozess wird der Grad der Belastung an Erregern wirksam reduziert, ohne toxische Rückstände zu hinterlassen.
Weiter11.05.2011
Zur Fortbildung zum Krankenhaushygieniker mit einem DGHM-Zertifikat ist das Institut für Hygiene des Universitätsklinikums Münster (UKM) als eine von fünf Fortbildungsstätten in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) anerkannt worden. Es nimmt damit bundesweit eine Vorreiterrolle ein.
Weiter01.12.2008
UD-1000: berührungsfreier Spender von Saraya. Die Umsetzung der RKI-Richtlinien zur Infektionsprophylaxe in Kliniken, Heimen und Arztpraxen gestaltet sich durch die Verwendung von berührungsfreien Spendern für die Händehygiene besonders komfortabel und sicher. Nosokomiale Infektionen verursachen in Deutschland allein in den Kliniken zusätzliche Behandlungskosten von geschätzt über 400 Mio. € pro Jahr. Die intensive Forschungsarbeit der letzten 50 Jahre und innovative Ideen haben Saraya zu einem Marktführer für hygienetechnische Lösungen im asiatischen Raum gemacht.
Weiter01.12.2008
Workshop Kostenfalle Infektion: Infektionsmanagement als Wettbewerbsfaktor. Die hohe Rate nosokomialer Infektionen zwingt immer mehr Kliniken, ihre Konzepte zum Infektionsmanagement kritisch zu überprüfen. Das wurde auf dem interdisziplinären Workshop „Kostenfalle Infektion“ deutlich, der aus einer gemeinsamen Initiative des Beschaffungsmanagements und der Hygiene der Universitätsklinik Frankfurt am Main entstanden ist.
Weiter01.12.2008
Händedesinfektion kann nosokomiale Infektion vermeiden. Nosokomiale Infektionen sorgen für längere Liegezeiten von Patienten (durchschnittlich vier Tage) und immense Zusatzkosten für das Gesundheitswesen (in Einzelfällen zwischen 4.000 und 20.000 €). Um eine Übertragung der Erreger von Patient zu Patient zu vermeiden, ist häufige Händedesinfektion notwendig. „Meist gibt es zuwenig Personal, der Zeitdruck für die Pflege der Patienten ist extrem hoch“, so Dr. Christiane Reichardt, Charité, Berlin.
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