Gesundheitsökonomie

Deutsche Krankenhausgesellschaft: Verschiebung der Gesundheitsreform begrüßt

27.09.2012 -

Deutsche Krankenhausgesellschaft: Verschiebung der Gesundheitsreform begrüßt. Die Ankündigung der Koalitionsarbeitsgruppe, die Gesundheitsreform um drei Monate zu verschieben, begrüßt Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). So sei eine sachlich fundierte Auseinandersetzung mit den Reformelementen möglich. Die gewonnene Zeit müsse genutzt werden, um die vorgesehene Kürzung der Krankenhausbudgets vor dem Hintergrund der massiven Belastungen, die die Kliniken bereits haben, zurückzunehmen.

Auch solle der überbürokratische Gesundheitsfonds sowie der zentralistisch, dirigistische Grundcharakter bei der Reform der Selbstverwaltungsstrukturen bereinigt werden. Es reiche nicht aus, technische Details zu diskutieren. Hier müssten die gravierenden Webfehler der Gesundheitsreform erneut auf das Tableau gehoben und behoben werden. „In der faktengetriebenen Analyse der Auswirkungen der Reform auf die Krankenhäuser gilt es, aufzuarbeiten, dass bereits die heute kumulierten Lasten aus dem Zusammenwirken von Mehrwertsteuererhöhung, Tarifabschlüssen und politisch verantworteten Mehrausgaben nicht zu schultern sind“, so Baum. Es könne nicht sein, dass dem Klinikbereich zusätzlich eine Zwangsabgabe für die Sanierung der Krankenkassen in Höhe von 750 Mio. € abgepresst werde, damit diese entschuldet in ein unzureichendes Gesundheitsfondsmodell eintreten oder sogar noch Reserven bilden. Erforderlich sei eine Abkehr vom jetzigen Gesetzentwurf, der erhebliche Löcher in das flächendeckende Netz an Krankenhäusern reißen würde. Besonders Menschen auf dem Lande und Schwerkranke würden erhebliche Nachteile – weitere Anfahrtswege, Wartelisten sowie Leistungskürzungen – hinnehmen müssen.“

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