24.07.2017
Whitepaper

Erster biosimilarer Antikörper für die Hämato-Onkologie

Mit der Zulassung von Truxima ist seit Februar 2017 das erste Biosimilar des monoklonalen Antikörpers Rituximab für die B-Zell-Therapie erhältlich. Es ermöglicht eine vergleichbar wirksame und verträgliche Behandlung wie das Originalpräparat, ist aber deutlich kostengünstiger.

„Ich bin sicher, dass Truxima ein Erfolg wird“. Mit diesen Worten fasste Prof. h.c. Dr. Rieke H. E. Alten, Berlin, ihre Einschätzung des im Februar 2017 von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassenen neuen Medikaments zusammen. Der Grund dafür dürfte sein, dass die Pharmakokinetik, die B-Zellkinetik und die Immunogenität sowie die Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit mit dem Originalpräparat vergleichbar sind – bei gleichzeitig niedrigeren Kosten. Truxima ist das erste Biosimilar des monoklonalen Antikörpers Rituximab, der zu Behandlung von Patienten mit Follikulärem Lymphom, Diffus-großzelligem B-Zell-Lymphom, Chronischer lymphatischer Leukämie, Rheumatoider Arthritis sowie Granulomatose mit Polyangiitis und mikroskopischer Polyangiitis angewendet wird. Die Rheumatologin und Chefärztin Innere Medizin II der Schlosspark-Klinik, Berlin, hat zusammen mit Prof. Dr. rer. nat. Theodor Dingermann, Frankfurt, und Prof. Dr. Clemens-Martin Wendtner, München, die Vorstellung des neuen Biosimilars mit Fachvorträgen begleitet.

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