23.10.2018
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„Aktion Saubere Hände“‐ Tourbus am Klinikum Oldenburg

  • Im ASH-Tourbus wurde zum Beispiel den Interessierten praxisnah gezeigt, wie wichtig es ist, sich nach dem Ausziehen der Handschuhe die Hände nochmals zu desinfizieren. Im ASH-Tourbus wurde zum Beispiel den Interessierten praxisnah gezeigt, wie wichtig es ist, sich nach dem Ausziehen der Handschuhe die Hände nochmals zu desinfizieren.

Genau auf ihre Hände geschaut haben am Montag, 22. Oktober 2018 ca. 100 Mitarbeiter nicht nur aus dem Klinikum Oldenburg, sondern auch aus umliegenden Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen, aber auch Interessierte, die die Gelegenheit ergriffen, sich zum Thema Händehygiene zu informieren.

Der ASH‐Tourbus (Aktion‐Saubere‐Hände‐Tourbus) hatte vor dem Haupteingang des Klinikums Halt gemacht, um auf die Bedeutung der richtigen Händedesinfektion mit interaktive Lernstationen und Workshops aufmerksam zu machen. Die Teilnehmer nahmen die Gelegenheit wahr, sich über neueste Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zur Händedesinfektion zu informieren, und auch praxisnah das eigene Handeln zu überprüfen und die vorhandenen Potentiale vor allem auch im Team zu nutzen.

„Das Klinikum Oldenburg ist ein Teilnehmer der Aktion Saubere Hände der ersten Stunde. Mit der Auswahl des Klinikums als Station der ASH on Tour ist auch eine Wertschätzung des Engagements verbunden, das u.a. auch in der wiederholten Auszeichnung mit dem Gold‐Zertifikat der Aktion Saubere Hände sichtbar ist“, sagt Karin Bunte, Projektmanagerin Aktion Saubere Hände der Charité Universitätsmedizin Berlin. Hildegunda Sextro, die Leitende Hygienefachkraft im Klinikum und Mitglied der Lenkungsgruppe ASH am Klinikum freut sich darüber, dass das Klinikum als eine von 31 Stationen bei über 110 Bewerbungen ausgewählt wurde: „Wir sehen dies als Anerkennung für unsere Arbeit. Immerhin haben wir in diesem Jahr zum vierten Mal in Folge das Goldzertifikat erhalten. Dies ist nur mit maximalem Einsatz der Mitarbeiter, vor allem aber auch der 130  ygienebeauftragten und unserer Projektgruppe möglich. Seit dem Startschuss für diese Kampagne gab es in der Klinik große Resonanz und deutliche Unterstützung von dem Vorstand und Führungskräften für dieses Thema. Dies hat sicherlich dazu beigetragen, dass auch nach zehn Jahren das Engagement aller Beteiligten nicht nachlässt, die Patientensicherheit zu stärken. “

Karin Bunte unterstreicht die Bedeutung der Händehygiene im Gesundheitswesen: „Händedesinfektion ist keine Option oder eine Sache der Gelegenheit. Sie verhindert Krankenhausinfektionen und ist so für den Patienten elementar.

Sie ist auch ein Zeichen von Professionalität, Kompetenz und Respekt.“ Dem kann Dr. Jörg Herrmann, Direktor der Institutes für Krankenhaushygiene Oldenburg vorbehaltlos zustimmen: „Hände sind unbestritten eine der entscheidenden Überträger von Keimen in Krankenhäusern und anderen medizinischen und pflegerischen Einrichtungen. Deshalb ist die richtige Händehygiene von sehr großer Bedeutung, um die Patientensicherheit zu gewährleisten.“ „Das funktioniert nur, wenn im Team – berufsübergreifend ‐ zusammengearbeitet wird und die Abläufe stetig überprüft und gegebenfalls korrgiert werden. Deshalb muss man in Sachen Händedesinfektion immer am Ball bleiben“, erklärt Prof. Dr. Hans Seifert, Ärztlicher Direktor und ebenso Mitglied der Lenkungsgruppe im Klinikum wie Dr. Herrmann.

Auch die Pflegedirektorin Oberin Birgit Plaschke gehört der Lenkungsgruppe an. Sie ist sich sicher: „Fortbildungen solcher Art sind für das Pflegepersonal, aber auch für die Ärzte wichtig, um das eigene Handeln immer wieder zu hinterfragen.“ Eiske Haufler, leitende Stationspflegekraft und Hygienebeauftragte im Bereich der Gastroenterologie bestätigt: „Gerade im manchmal hektischen Stationsalltag ist es von Bedeutung, die richtigen Abläufe bei der Händedesinfektion ständig abrufen zu können. Das geht nur durch ständiges Wiederauffrischen der Handlungsabläufe. Und man muss sich im wahrsten Sinn des Wortes gegenseitig im Team auf die Finger schauen, um auch Gefahrenquellen sofort zu erkennen.“ Dr. Eva Cloppenburg, Hygienebeauftragte Ärztin in der Kinderklinik, arbeitet in der Neonatologie und weiß: „Gerade bei den Früh‐ und Neugeborenen ist die richtige Händehygiene des Personals, aber auch der Eltern das A&O, damit es nicht zu einer Keimübertragung kommen kann. Deshalb müssen wir auch in Hygienefragen immer auf dem neuesten Stand sein.“

Im ASH‐Tourmobil und an verschiedenen interaktiven Lernstationen sowie in Workshops wurde das Thema „Händehygiene ‐ Potentiale erkennen und Chancen nutzen“ in vielfältiger Form aufgegriffen. Wie ziehe ich einen Schutzhandschuh richtig aus, ohne Krankheitserreger auf meine Hände zu übertragen? Halte ich alle Hygienevorschriften zum Legen eines Venenkatheters ein? Wie kann ich eine Übertragung beim Patientenkontakt vermeiden? Diese und andere Fragen beantwortete das Team der „Aktion Saubere Hände“ (ASH) an diesem Tag und nicht nur Fachkräfte konnten sich informieren, das Tourmobil stand auch Patienten sowie Besucher offen.

Für Hildegunda Sextro ist eines sicher: „Auf den Lorbeeren ausruhen wird sich das Klinikum Oldenburg beim Thema Händedesinfektion nicht. Wir sind es unseren Patientinnen und Patienten schuldig, uns weiter fortzubilden und in der Händehygiene nicht nachzulassen. Auch diese Fortbildung hat heute dazu beigetragen. “ Für das ASH‐Tourmobil geht es am Abend gleich weiter Richtung Schwerin.

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