19.03.2013
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Aktion „Saubere Spender“: Vortrag beim Ulmer Symposium „Krankenhausinfektionen"

  • Auch von innen alles sauber: 12 Spender für Reinigungs- und Desinfektionsmittel können in einem unterbaufähigen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele (hier das Modell PG 8535) aufbereitet werden. (Foto: Miele).Auch von innen alles sauber: 12 Spender für Reinigungs- und Desinfektionsmittel können in einem unterbaufähigen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele (hier das Modell PG 8535) aufbereitet werden. (Foto: Miele).
  • Auch von innen alles sauber: 12 Spender für Reinigungs- und Desinfektionsmittel können in einem unterbaufähigen Reinigungs- und Desinfektionsautomaten von Miele (hier das Modell PG 8535) aufbereitet werden. (Foto: Miele).
  • Vorher: Stark kontaminiert ist die Rückseite eines Spendergehäuses mit Edelstahlpumpe nach jahrelangem Gebrauch mit angetrockneten Seifenresten. Nachher: Maschinell gereinigt und desinfiziert mit dem neuartigen System der Aktion „Saubere Spender“.
  • Aktion „Saubere Spender“: Neues maschinelles Aufbereitungssystem für Spender von Seifen- und Desinfektionsmitteln in Einrichtungen des Gesundheitswesens. (Logo: Aktion „Saubere Spender“)

Drei Versuchsläufe des neuen Aufbereitungssystems für Spender von Desinfektions-, Seifen- und Hautpflegepräparaten, das unter dem Namen „Aktion Saubere Spender" erstmals zur „Medica 2012" präsentiert wurde, verliefen erfolgreich: Am Institut für Krankenhaushygiene des Klinikums Stuttgart prüften Prof. Matthias Trautmann und seine Mitarbeiter die Desinfektionswirkung der maschinellen Aufbereitung mit einem besonders umweltresistenten Krankenhauskeim. Die Ergebnisse stellt der Institutsleiter nun am Freitag, 22. März, um 9 Uhr während des 10. Ulmer Symposiums „Krankenhausinfektionen" vor.

Der Vortrag von Prof. Trautmann findet im Studio Stuttgart des Edwin-Scharff-Hauses, Silcherstr. 50, in Neu-Ulm statt. Unter dem Titel „Standardisierte Aufbereitung von wandmontierten Dosierspendern: Vorstellung eines neuen maschinellen Prozesses" berichtet er über drei Versuchsdurchläufe mit je drei Spendern, deren Gehäuse und Pumpen getrennt voneinander in einem Reinigungs- und Desinfektionsautomat von Miele Professional aufbereitet wurden. Sie waren mit bis zu 35 Millionen Testkeimen Enterococcus faecium kontaminiert worden. Das neu entwickelte Spülverfahren, das bei 55°C Reinigungstemperatur und einem A0-Wert von 60 in der Desinfektionsstufe durchgeführt wurde, sorgte für eine wirksame Keimreduktion um mehr als sieben Zehnerpotenzen. Dazu trugen auch ein neu entwickelter Beladungswagen mit Anschlüssen für Pumpen und Gehäuse sowie ein pH-neutraler Reiniger und ein Spezialentschäumer der Firma Merz Hygiene bei. Als dritter Kooperationspartner hat das Unternehmen Ophardt hygiene als führender Hersteller von Spendern, Reinigungs- und Desinfektionshygiene das System „Saubere Spender" mit entwickelt.

Das System „Saubere Spender" setzt an, wo erfolgreiche Aufklärungskampagnen wie die Aktion „Saubere Hände" enden: Durch das neue Verfahren werden der Innenbereich und die Edelstahlpumpe der Spender, die durch Wischdesinfektion nicht erreicht werden, hygienisch gereinigt und desinfiziert - in etwa 60 Minuten. Pro Charge können 12 Spender aufbereitet werden. Nach Abschluss aller Versuche befürworten Prof. Trautmann und sein Team eine mindestens jährliche maschinelle Reinigung aller Spender eines Krankenhauses.

Trautmanns Fazit: „Dies ist eine wichtige Ergänzung der Händehygiene in medizinischen Einrichtungen."

 

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Ophardt Hygiene-Technik
Lindenau 27
47661 Issum
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Telefax: +49 2835 18 189
Miele-Professional International
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Merz Hygiene GmbH
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