Albertinen Krankenhaus: Rüdiger Klapdor folgt Enikö Berkes als Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Prof. Dr. Rüdiger Klapdor, MBA (35) wird am 15. August die Nachfolge von Priv.-Doz. Dr. Enikö Berkes als neuer Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe im Albertinen Krankenhaus antreten.


Priv.-Doz. Dr. Berkes hat sich auf eigenen Wunsch aus privaten Gründen dazu entschieden, in Süddeutschland eine neue Herausforderung als Chefärztin anzunehmen und wird das Unternehmen zum 30. Juni verlassen. Christian Rilz, Geschäftsführer im Albertinen Krankenhaus: „Frau Priv.-Doz. Dr. Berkes hat die Klinik während der herausfordernden Phase der Pandemie erfolgreich weiterentwickelt. Wir bedauern ihren Weggang und danken ihr herzlich für die geleistete Arbeit!“
Klapdor ist derzeit noch Oberarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Inhaber einer Professur für translationale gynäkologische Onkologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Sein klinischer Schwerpunkt liegt in der operativen Behandlung onkologischer Erkrankungen, insbesondere des Zervix-, Endometrium- und Ovarialkarzinoms, und gutartiger Erkrankungen wie der Endometriose und Myomen. Er ist Experte für minimalinvasive Verfahren einschließlich der roboterassistierten Chirurgie.
Nach mehrjähriger Tätigkeit als Oberarzt des Kreißsaals in der MHH verfügt Klapdor auch als Geburtshelfer über eine reiche Erfahrung. So ist ihm mit seinem Team in dieser Zeit unter anderem eine deutliche Steigerung der vaginalen Beckenendlagen- und Zwillingsgeburten sowie eine vierprozentige Senkung der Kaiserschnittrate gelungen.
Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus der Urologie und Viszeralchirurgie hat Klapdor ein Mentoring- und Trainingsprogramm für Studierende entwickelt. Er hat zudem strukturierte Ausbildungscurricula für die ärztliche operative Weiterbildung erarbeitet.
Rüdiger Klapdor engagiert sich zudem ehrenamtlich für Projekte in der Entwicklungshilfe. So führte ihn ein medizinischer Einsatz unter Organisation der German Doctors e.V. nach Serabu in Sierra Leone, um die dortige Gynäkologie und Geburtshilfe zu unterstützen. Sein aktuelles von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit gefördertes Projekt entwickelt über einen gegenseitigen Hebammenaustausch ein nachhaltiges Qualitätsmanagementsystem zur Verbesserung der geburtshilflichen Versorgung in Uganda.
Professor Klapdor ist die optimale patientenorientierte Versorgung ein besonderes Anliegen. Gerade auch deshalb fühlt er sich mit dem Leitbild der Immanuel Albertinen Diakonie sehr verbunden. Er stammt aus Hamburg, hat an der medizinischen Fakultät der Universität Hamburg studiert und freut sich in seine Heimatstadt zurückzukehren.
Christian Rilz: „Wir freuen uns sehr, mit Herrn Professor Klapdor einen überaus versierten und erfahrenen Gynäkologen und Geburtshelfer für die Nachfolge in der Chefarztposition gewonnen zu haben. Frau Priv.-Doz. Dr. Berkes wünschen wir für die Zukunft und Herrn Professor Klapdor für die vor ihm liegenden Aufgaben alles Gute und Gottes Segen!“
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