21.05.2020
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Amper-Kliniken kehren zum Normalbetrieb zurück

  • Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner: „Wir setzen alles daran, um Patienten, deren Behandlungen wir wegen der Covid-19-Pandemie zurückgestellt haben, wieder aufnehmen zu können.“ Foto: Helios  Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner: „Wir setzen alles daran, um Patienten, deren Behandlungen wir wegen der Covid-19-Pandemie zurückgestellt haben, wieder aufnehmen zu können.“ Foto: Helios

Die Helios Amper-Kliniken Dachau und Indersdorf schalten schrittweise auf die Rückkehr zum Normalbetrieb um. Erste verschobene Operationen werden bereits nachgeholt.

Gemeinsam mit Medizinern und Hygienikern wurde ein übergreifendes Konzept erarbeitet. Im Mittelpunkt steht die sichere Versorgung aller Patienten.

Im Zuge der Corona-Pandemie mussten elektive, also verschiebbare Behandlungen zurückgestellt werden, um ausreichend Kapazitäten für Covid-19-Patienten vorzuhalten. Jetzt geht die Zahl der Corona-Patienten sukzessive zurück – entsprechend werden in den Amper-Kliniken die Prozesse schrittweise zurück in den Normalbetrieb geführt.

„Wir setzen alles daran, um Patienten, deren Behandlungen wir wegen der Covid-19-Pandemie zurückgestellt haben, wieder aufnehmen zu können,“ sagt Klinikgeschäftsführer Florian Aschbrenner. Besonders wichtig sei, dass schwerkranke Patienten, die sich in den letzten Wochen aufgrund von Covid-19 womöglich nicht getraut haben, ein Klinikum aufzusuchen, schnellstmöglich zur Behandlung kommen.

Weitreichendes Schutz- und Sicherheitssystem

„Wir holen aktuell alle Eingriffe nach, die wir in den letzten Wochen und Monaten verschieben konnten“, berichtet der Ärztliche Direktor Professor Dr. Hjalmar Hagedorn. Dabei handelt es sich um Fälle, bei denen keine akute Lebensgefahr durch die Verschiebung entstanden ist. „Dies tun wir aber nur unter der Voraussetzung, dass wir keine Ressourcen in Anspruch nehmen, die einem Covid-19-Patienten zustehen“, so Professor Hagedorn.

Die Helios Amper-Kliniken haben ein weitreichendes Schutz- und Sicherheitssystem entwickelt, um alle vor einer möglichen Infektion mit dem Corona-Virus zu schützen. Bereits seit Mitte März gilt in beiden Krankenhäusern eine Maskenpflicht für Patienten, Mitarbeiter und Besucher. Das medizinische Personal trägt in sämtlichen Bereichen im direkten Patientenkontakt eine persönliche Schutzausrüstung nach Richtlinien des Robert Koch-Institutes. Die Amper-Kliniken hatten darüber hinaus Anfang April die Sicherheitsauflagen erhöht und räumliche Umstrukturierungen vorgenommen, um in allen Bereichen sichere Abläufe zu gewährleisten.

So wurde beispielsweise die Geburtshilfe mithilfe eines separaten Eingangs vom Klinikum getrennt und die Nothilfe in zwei Versorgungsbereiche unterteilt.

Im Zuge der Wiederaufnahme der elektiven Behandlungen wurde dieses Konzept in den Amper-Kliniken mit einem neuen Farbcode-System ausgestattet. Mithilfe dieses Ampel-Systems – in Rot, Gelb und Grün – werden die unterschiedlichen Bereiche für die Patienten einfach und gut verständlich gekennzeichnet.

Farbsystem für die verständliche Patienteninformation

In den grünen Bereichen werden alle risikolosen Patienten behandelt. Das sind Patienten, die mit einem negativen Covid-19-Test und ohne Symptome in die Klinik kommen. Um sicherzustellen, dass diese Patienten nicht infiziert sind, füllen Klinikmitarbeiter vor jeder Patientenaufnahme telefonisch mit dem Patienten einen Anamnese-Bogen aus. Dieser Fragebogen wurde von Helios extra zu diesem Zweck entwickelt. In der grünen Zone können sich die Patienten, die einen Mund-Nasen-Schutz tragen, frei bewegen.

Patienten, die ein erhöhtes Risiko für eine, auch unerkannte, Covid-Infektion haben, werden im gelben Bereich der Kliniken versorgt. Hier befinden sich unter anderem Patienten, deren Abstrichergebnis noch aussteht, wie zum Beispiel Notfallpatienten. Hier liegen die Patienten in Einzelzimmern und werden so lange isoliert, bis ein negatives Testergebnis vorliegt. Rote Zonen sind ausschließlich für die Behandlung von Covid-19-Patienten vorgesehen. Hier dürfen sich Patienten nur bei medizinischer Notwendigkeit außerhalb des Zimmers aufhalten.

„Mit der Umsetzung dieses Konzepts minimieren wir die Infektionsrisiken und können unsere Patienten so sicher wie möglich behandeln“, erklärt der Ärztliche Direktor Professor Hagedorn. Aus Infektionsschutzgründen gelten weiterhin die eingeschränkten Besuchszeiten von einer halben Stunde pro Patient und Angehörigen pro Tag. Besucht werden dürfen nur Patienten in den grünen Bereichen. Besuche im Klinikum Dachau sind nur im Zeitraum von 14 bis 20 Uhr möglich, in der auf Altersmedizin spezialisierten Klinik Indersdorf von 14 bis 16 Uhr.

Kontaktieren

Helios Amper-Klinikum Dachau
Krankenhausstraße 15
85221 Dachau

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