12.06.2012 • News

Dr. Jörg Schrader erhält Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis

Dr. Jörg Schrader, I. Medizinische Klinik und Poliklinik am UKE, hat für...
Dr. Jörg Schrader, I. Medizinische Klinik und Poliklinik am UKE, hat für seine Forschungsarbeiten zur Behandlung von Hepatitis C den Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis der für Innere Medizin erhalten (Foto: UKE).

Dr. Jörg Schrader, I. Medizinische Klinik und Poliklinik am UKE, hat für seine Forschungsarbeiten zur Behandlung von Hepatitis C den Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis der für Innere Medizin erhalten. Der erstmals verliehene Preis ist mit 40.000 € dotiert und wird von der Stiftung Dr. Liselotte und Dr. Karl-Robert Brauns bereitgestellt.

Die Behandlung der chronischen Hepatitis C (HCV) ist trotz neuer Medikamentenentwicklungen bei Patienten mit einer bereits bestehenden Vernarbung und Versteifung der Leber (Leberfibrose bzw. -zirrhose) schwierig. Welche Mechanismen für die erhöhte Therapieresistenz verantwortlich sind, ist bislang ungeklärt. In dem ausgezeichneten Forschungsprojekt wird der Einfluss der veränderten Leberfestigkeit auf die Hepatitis C-Virusaktivität und das Ansprechen der Therapie in einem Zellkulturmodell untersucht. Schrader und sein Team haben erste Erkenntnisse gewonnen, die den Weg für einen neuen therapeutischen Ansatz bei Patienten mit Leberfibrose bzw. -zirrhose bereiten können.

Der Dr.-Liselotte-Brauns-Forschungspreis für Innere Medizin fördert innovative Projekte aus der Grundlagenforschung, der klinischen Forschung und der translationalen Forschung. Er wird zweckgebunden für ein noch nicht abgeschlossenes Forschungsprojekt vergeben. Die Arbeit von Dr. Schrader, Assistenzarzt der I. Medizinischen Klinik und Poliklinik, trägt den Titel „Die biomechanischen Eigenschaften der fibrotischen Leber als Regulator des Therapieansprechens bei chronischer Hepatitis C".

 

Anbieter

Logo:

UKE Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Martinistr. 52
20251 Hamburg
Deutschland

Kontakt zum Anbieter







Meist gelesen

Photo

Wicker-Kliniken stellen neurologische Versorgung in Bad Zwesten und Bad Wildungen neu auf

Die Wicker-Kliniken stellen ihre neurologische Versorgung für die Zukunft auf: Im ersten Quartal 2026 wird der Krankenhausbereich der Hardtwaldklinik I in Bad Zwesten – mit neurologischer Akutklinik (Phase A), neurologischer Frührehabilitation (Phase B), MS-Ambulanz und Radiologie – an die Werner Wicker Klinik in Bad Wildungen verlagert. Der Rehabereich bleibt am Standort und wird ausgebaut.