05.03.2013
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EFA 2.0 und IHE–Cookbook werden auf der conhIT vorgestellt

Die Vereine Elektronische FallAkte, bvitg und IHE-Deutschland haben mit der elektronischen Fallakte Version 2.0 (EFA 2.0) und dem IHE-Cookbook erstmals ein Paket von Spezifikationen entwickelt, das die völlige Kompatibilität zwischen elektronischer Fallakte und IHE sicherstellt. Gleichzeitig steht mit dem IHE-Cookbook ein Konzept zur Verfügung, das alle gängigen Aktentypen vereint. Die drei Vereine sehen die Entwicklung als wesentlichen Schritt, um die Zusammenarbeit zwischen dem stationären und dem ambulanten Sektor deutlich zu verbessern.

Die Entwicklung der EFA 2.0-Spezifikation wird als Teil eines Gesamtpaketes zur Veröffentlichung gebracht. Neben der Beschreibung der Schnittstellen wird die Version 2.0 auch Konzepte für den sicheren Betrieb und Empfehlungen zu organisatorischen Maßnahmen im Krankenhaus und in der Praxis enthalten. Alltagsrelevante und rechtliche Aspekte bei der Nutzung werden ebenso behandelt wie betriebliche Fragen.

Mit der Version 2.0 erhalten IHE-konforme Systeme bestmöglichen Zugang zur elektronischen Fallakte. Gleichzeitig ist es für Hersteller von EFA 2.0-Systemen möglich, ihre Produkte in Ländern, die die Unterstützung von IHE voraussetzen, zu vertreiben. Die zukünftigen EFA-Spezifikationen werden mit den IHE-Spezifikationen synchron gehalten, so dass für die Hersteller und Anwender die langfristige Nutzbarkeit der Systeme sichergestellt ist. Der Version 2.0 wurde unverändert die Zweckbindung und die Patientenzustimmung als wesentliche Merkmale des EFA-Konzeptes zugrunde gelegt. Damit wird den Auflagen an den Datenschutz Rechnung getragen und eine strukturierte Sicht auf die Dokumente ermöglicht.

Parallel zu dieser Entwicklung wurde das IHE-Cookbook erarbeitet, welches alle drei Formen der gängigen Aktensysteme beschreibt und unterstützt: die persönliche einrichtungsübergreifende Patientenakte (PEPA), die fallbezogene Patientenakte (EFA) und die einrichtungsübergreifende Patientenakte (eEPA) auf Basis von IHE-Profilen. IT-Lösungen müssen damit nur noch das IHE-Cookbook unterstützen, um alle drei Anwendungsszenarien zu beherrschen.

EFA 2.0 und IHE-Cookbook sind eng miteinander verzahnt, so dass eine Doppelentwicklung auf Seiten der Hersteller ausgeschlossen ist.

Damit Krankenhäuser und Praxen für die neue Aktengeneration gewappnet sind, empfehlen die Vereine Elektronische FallAkte, bvitg und IHE-Deutschland, bei der Neubeschaffung von Aktensystemen je nach Anwendungsbereich die Unterstützung von EFA 2.0 und IHE-Cookbook einzufordern. Die konsequente Ausrichtung an IHE-Spezifikationen bietet Herstellern wie Anwendern zudem eine hohe Investitionssicherheit.

Auf der conhIT 2013, die vom 9. bis 11. April 2013 auf dem Messegelände Berlin stattfindet, wird die EFA 2.0 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

 

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