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Kinzigtal-Klinik in Bad Soden-Salmünster: zwei Qualitätsmanagement-Zertifikate erreicht

29.04.2011 -

Kinzigtal-Klinik in Bad Soden-Salmünster: zwei Qualitätsmanagement-Zertifikate erreicht. Was im Bereich der Akutkliniken mittlerweile zum Standard geworden ist, stellt für Rehabilitationseinrichtungen derzeit immer noch eine Ausnahme dar. Die Rede ist von der Zertifizierung des klinikinternen Qualitätsmanagements, das zum Ziel hat, Arbeitsabläufe und Prozesse in der Behandlung und der Organisation einer Klinik so zu verbessern, dass das Behandlungsergebnis und der Therapieerfolg optimiert wird.

„Natürlich sind wir über die Zertifizierung durch die beiden führenden Zertifizierungsinstitute sehr froh, reflektiert und würdigt es doch das Engagement aller Mitarbeiter der Kinzigtal-Klinik, an der kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen zur Qualitätsverbesserung mitzuarbeiten“, kommentiert Christian Baumbach, kaufmännischer Leiter der Klinik, aktuell den Erhalt des Zertifikats der „Kooperation für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen“ (KTQ) und ergänzt: „Unseren Patienten geben diese Zertifikate die Sicherheit, ihre Anschlussheilbehandlung oder Rehabilitation in einem Haus zu verbringen, das sein Qualitätsmanagement an den höchsten und modernsten Standards ausrichtet.“ Bereits im August 2008 wurde die Klinik nach dem Verfahren des IQMG zertifiziert.

Die Zertifizierung durch die KTQ und das IQMG zählen heute zu den am häufigsten eingesetzten Verfahren zur Bewertung des Qualitätsmanagements in deutschen Kliniken. Beide Institute erkennen ihre Verfahren im Reha-Bereich gegenseitig an. Die IQMG hatte ihr Verfahren, das speziell für Rehabilitationseinrichtungen entwickelt wurde, im März 2004 für Reha-Kliniken zugänglich gemacht. Rund 100 Kliniken sind derzeit nach IQMG-Richtlinien zertifiziert. Die Zertifizierung durch die KTQ wurde seit ihrer Gründung im Jahr 2001 zunächst in Akut-Krankenhäusern eingeführt. Auf der Grundlage der Erfahrungen im Akutbereich wurde das Verfahren an die Erfordernisse in Reha-Kliniken angepasst und im Jahr 2005 auch zur Zertifizierung von Rehabilitationskliniken eingesetzt. Bundesweit sind derzeit 37 Reha-Kliniken nach dem KTQ-Verfahren zertifiziert, weitere 21 Kliniken erstellen und veröffentlichen strukturierte und durch die KTQ geprüfte Qualitätsberichte. „Die Erstellung eines strukturierten Qualitätsberichts ist für uns der nächste Schritt in unserer Planung“, erläutert Baumbach und bekräftigt seine Überzeugung, dass die Veröffentlichung des hohen Qualitätsniveaus an der Kinzigtal-Klinik vor allem das Vertrauen der Patienten aber auch der zuweisenden Ärzte und Kostenträger in die Leistungsfähigkeit der Klinik stärkt. „Qualität ist heute das zentrale Thema in der Gesundheitsversorgung. Davor können sich auch Reha-Kliniken nicht verschließen“, so Baumbach.

Die Zertifizierung erfolgt in einem mehrstufigen Verfahren, das aus einer Selbstbewertung, einer Fremdbewertung und Visitation durch das jeweilige Institut und schließlich der Vergabe des Qualitätszertifikats besteht. Im Zentrum der Bewertung stehen Patientenorientierung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen, Führung und Qualitätsmanagement. „Da Analyse und Verfahren tief in die Struktur einer Klinik eingreifen, wird sehr schnell deutlich, wo Qualitätsreserven bestehen. Mit einem modernen Qualitätsmanagement können Kliniken sicherstellen, dass diese Reserven im Interesse der Patienten optimal zur Verbesserung des Behandlungserfolges genutzt werden“, so Baumbach abschließend.

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