Personalia

Klinikum Chemnitz: Prof. Dr. Klaus Zöphel ist neuer Chefarzt der Klinik für Nuklearmedizin

03.07.2019 -

Die Klinik für Nuklearmedizin des Klinikums Chemnitz hat einen neuen Chefarzt: Zum 1. Juli hat Prof. Dr. habil. Klaus Zöphel seinen Dienst an der Spitze der Klinikleitung angetreten. Prof. Zöphel kommt vom Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ Dresden, wo er mehr als zwölf Jahre lang als stellvertretender Klinikdirektor und Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin tätig war. Das Klinikum Chemnitz und die Klinik für Nuklearmedizin kennt er bereits: Von April 2002 bis Juni 2005 leitete er hier als Oberarzt die Organdiagnostik-Ambulanz unter dem damaligen Chefarzt Prof. Dr. habil. Hans Döge. Prof. Zöphel folgt auf Priv.-Doz. Dr. habil. Dirk Sandrock, der im Juli 2018 nach langer, schwerer Krankheit verstorben war. Die Klinik wurde seither kommissarisch von den Oberärzten Dr. Yvette Lyss und Dr. Karsten vom Scheidt geführt.

Dipl.-Oec. Dirk Balster, Kaufmännischer Geschäftsführer, sagte zur Begrüßung des neuen Chefarztes: „Wir sind außerordentlich erfreut, dass wir Prof. Klaus Zöphel für unser Haus der Maximalversorgung gewinnen konnten. Zum einen ist er ein ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie in der Nuklearmedizin und wird die Entwicklung der Klinik – die eine der größten Radionuklid-Therapiestationen in Deutschland unterhält – weiter vorantreiben. Zum anderen wird Prof. Zöphel das Team der Lehrbeauftragten verstärken und als solcher im künftigen Modellstudiengang Humanmedizin am Klinikum Chemnitz den Mediziner-Nachwuchs für die Stadt und die Region mit ausbilden.“

„Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und bin mir der Herausforderung, eine derart große Klinik zu leiten, durchaus bewusst“, sagte der neue Chefarzt zu seinem Dienstantritt. „Mein Ziel wird es sein, das onkologische Profil der Klinik im Verbund mit dem Onkologischen Centrum Chemnitz (OCC) weiter zu schärfen, indem das Spektrum onkologischer Diagnostik und Therapie gezielt erweitert wird, so dass es der Maximalversorgung weiter gerecht bleibt. Außerdem möchte ich unbedingt Akzente in der Nachwuchsgewinnung und -ausbildung setzen, um einerseits die Klinik, letztlich aber auch das Fach Nuklearmedizin für die Zukunft zu rüsten“, so Zöphel weiter.

Prof. Dr. habil. Klaus Zöphel (Jahrgang 1967) stammt aus Schkeuditz. Er hat an den Universitäten Leipzig und Bari (Italien) studiert. Seine komplette Facharzt-Ausbildung sowie den größten Teil seiner Arbeit als Nuklearmediziner hat Prof. Zöphel am Universitätsklinikum Dresden absolviert. Nahezu zwei Jahre leitete er als Oberarzt die Organdiagnostik-Ambulanz an der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin in Dresden, bis er vor zwölf Jahren zum Leitenden Oberarzt und stellvertretenden Klinikdirektor aufstieg. Im März 2007 habilitierte sich Zöphel an der Medizinischen Fakultät der Technischen Universität Dresden. Mitte desselben Jahres erlangte er die Venia Legendi (Lehrberechtigung) für das Fach Nuklearmedizin. Prof. Zöphel ist Mitglied und Gutachter in zahlreichen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Gremien der Medizinischen Fakultät der TU Dresden.

Die Klinik für Nuklearmedizin am Klinikum Chemnitz wurde 1984 gegründet, im Jahr 2001 wurde die hochmoderne Radionuklid-Therapiestation eröffnet. Sie ist mit 20 Betten eine der größten ihrer Art in Deutschland. In der nuklearmedizinischen Diagnostik wird ein breites Spektrum an Untersuchungen angeboten, mit Einschränkungen bei Nieren- und Skelettszintigraphie ist dies auch als ambulante Leistung im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) möglich. Die Nuklearmedizin ist ein Fachgebiet der Medizin, das radioaktive Arzneimittel zur Diagnostik und Therapie für viele Indikationen wie zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, Rheuma oder Arthritis, Durchblutungsstörungen am Herzen oder Störungen des zentralen Nervensystems, vor allem aber in der Onkologie einsetzt. Nuklearmedizinische Untersuchungen prüfen Organfunktionen mit bildlicher Darstellung. Im Gegensatz zur Röntgendiagnostik mit Kontrastmittel sind die in der Nuklearmedizin eingesetzten Substanzmengen extrem niedrig. Daher lösen diese Radiopharmaka auch keine Allergien oder unerwünschten Nebenwirkungen aus

Kontakt

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