05.02.2020 • News

Marcus R. Makowski leitet Radiologie am Klinikum rechts der Isar

Seit 1. Februar ist Prof. Marcus R. Makowski neuer Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Klinikum rechts der Isar der TUM. Er folgt auf Prof. Ernst J. Rummeny, der das Institut seit dem Jahr 2000 leitete und nun in den Ruhestand ging.

Nach der Beendigung seines Medizinstudiums in München (LMU) war Prof. Makowski von 2006 bis 2007 bereits in der Klinik für Nuklearmedizin des Klinikums rechts der Isar tätig. Nach dem Erlangen des Doctor of Philosophy (PhD) am King's College London (School of Medicine) wechselte er 2010 in die Radiologie der Berliner Charité. Seine Habilitation wurde 2013 durch den Wilhelm-Conrad-Röntgen-Preis der Deutschen Röntgengesellschaft ausgezeichnet. 2018 erhielt er den Marie-Curie-Ring der Deutschen Röntgengesellschaft. Seine Publikationsliste umfasst zahlreiche hochkarätige Veröffentlichungen als Erst- und Letztautor, unter anderem in Nature Medicine, Circulation und Radiology.

Prof. Makowski verfügt über umfangreiche klinische und wissenschaftliche Erfahrung, die er am King‘s College London sowie an der Charité gesammelt hat. Im klinischen Bereich liegt einer seiner Schwerpunkte auf der multiparametrischen Charakterisierung von Pathologien. Wissenschaftlich beschäftigt er sich unter anderem mit der Nutzbarmachung der extrazellulären Matrix für die Bildgebung und mit dem Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Radiologie. Hier sieht Prof. Makowski auch eine der wichtigsten Herausforderungen für die kommenden Jahre: „Die Radiologie ist die medizinische Disziplin, in der der Einsatz von KI mit am weitesten entwickelt ist. Als Klinikum der Technischen Universität München haben wir beste Voraussetzungen, auf diesem Feld erfolgreich die Zukunft zu gestalten – sowohl klinisch als auch wissenschaftlich. Dies gilt auch für die Weiterentwicklung der multiparametrischen Bildgebung, wo wir unter anderem von der Zusammenarbeit mit den Kollegen des Comprehensive Cancer Centers des Klinikums und unseres Krebsforschungszentrums TranslaTUM profitieren.“


 

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