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Mit GUID-Etiketten diagnostische Befunde sicher und einfach per QR-Scan abfragen

04.03.2021 - Weniger Zeitaufwand für Labor und Patienten

In den vergangenen Monaten kam es in Laboren beim Befundabruf per GUID-Code auf Blankoformularen der Muster 10C und OEGD zu Fehlern beim Auslesen. Auf Wunsch verschiedener Laborkunden hat Mediaform GUID-Etikettensätze entwickelt, die sowohl das Problem der Lesbarkeit lösen als auch langfristig eine datenschutzkonforme Befundübermittlung für andere diagnostische Befunde möglich machen. 

Probleme gab es vor allem bei der Verfügbarkeit von Muster 10C und OEGD sowie bei der nicht ausreichenden Qualität der GUID-Codes (Globally Unique Identifier). Hierbei kam es zu Fehlern bei der elektronischen Erfassung der speziell generierten Identifikationsnummer, die gemäß den Vorgaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) erzeugt wird. Die nachträgliche händische Eingabe des 43-stelligen Codes oder ein erneutes Abscannen per Handscanner bedeuten einen erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand.

Abhilfe schaffen die neuen GUID-Etikettensätze von Mediaform. Diese bestehen aus einem Labor-Etikett und einem Patienten-Etikett und werden auf Rolle in einer praktischen Spenderbox und mit Perforation nach jedem Etikettensatz geliefert. Beide Etiketten enthalten denselben GUID-Code. Diese global eindeutigen Nummern werden mithilfe einer von Mediaform entwickelten Software generiert. Das Labor-Etikett ist mit einem Datamatrix-Code versehen, wird auf den Anforderungsschein verklebt und mit der Probe an das entsprechende Labor versendet. Das Patienten-Etikett ist mit einem QR-Code versehen und wird dem Patienten nach Probenentnahme zum Datenabruf der Laborergebnisse mitgegeben. So ist der Patient in der Lage, mithilfe von Apps oder über browsergestützte Befund-Auskunftssysteme datenschutzkonform und per Scan des QR-Codes diagnostische Befunde online abzurufen. Selbstverständlich ist die Nutzung des QR-Codes auch für die Corona-WarnApp möglich. So wird der Zeitaufwand für Labore und Patienten möglichst geringgehalten.

Was derzeit für die zahlreichen Covid-19-Befundungen erfolgreich praktiziert wird, ist auch mittelfristig für diverse andere diagnostische Befunde denkbar. Dazu benötigen Arztpraxen oder Kliniken lediglich eine GUID-Etikettenrolle. Auch hier muss nur das Etikett mit dem Datamatrix-Code auf den jeweiligen Anforderungsschein und das dazu passende Etikett mit QR-Code auf den Begleitschein für den Patienten geklebt werden. Denkbar wäre hier die Einsicht in weitere diagnostische Befunde für den Patienten. Jeder Arzt entscheidet individuell, ob der Befund ohne Arztgespräch eingesehen werden darf. Eine Nutzung für Ärzte ist ebenfalls möglich, beispielsweise um Befundungszeiten zu verkürzen, wenn diese bereits vorab auf elektronischen Weg einsehbar sind.   

Aber auch Auftraggeber von diagnostischen Leistungen außerhalb des Systems der Kassenärztlichen Vereinigung – wie beispielsweise Privatpatienten, Bundeswehr oder Arbeitsmedizinische Dienste – können ihren Patienten mithilfe der GUID-Etikettensätze schnell und einfach eine Einsicht in die Befundung ermöglichen.     

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