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Neues Messverfahren zur Instrumentenerkennung im OP

15.08.2012 -

Das chirurgische Cockpit (auch OP-Saal der III. Generation) verfügt jetzt über ein zusätzliches elektromagnetisches Messverfahren, mit dem die aktuelle Position der Instrumentenspitze erkannt werden kann.

Bislang wurde hier ausschließlich auf die bewährten und hochgenauen optischen Messverfahren zurückgegriffen. Mit Hilfe der zusätzlichen elektromagnetischen Messung kann bei Abdeckung der sogenannten Sichtachse zwischen optischer Messkamera und Instrument die Funktion der Navigation (tool tracking) bei ausreichender Genauigkeit weiter gewährleistet bleiben. Dadurch steigt die Verlässlichkeit der Navigationsfunktion. An der ACQUA Klinik fand jetzt in Zusammenarbeit mit dem IRDC Leipzig, der TU München und der Fa. KARL STORZ der erstmalige Einsatz dieser Verfahren statt. „Insbesondere für flexible Instrumente ergeben sich durch die alternative Positionsbestimmung neuartige Möglichkeiten der Navigation." erläutert Iris Gollnick, Centre Managerin des IRDC, einem Unternehmen für Entwicklung von Medizintechnik mit Sitz in Leipzig und Partner von namenhaften deutschen Herstellern der Branche.

 

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