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RSNA 2013: Radiologen profitieren von optimierter Zusammenarbeit, verbesserten Workflows und exzellenten Bildern

12.12.2013 -

„Kollegen treffen und technologische Neuerungen besichtigen - das waren und sind die zentralen Ziele für Teilnehmer am RSNA-Jahreskongress": Mit seiner Keynote hieß Jeff Immelt am Stand von GE alle willkommen, die sich für Produkt-Launches seines Unternehmens interessierten. Auf dem Kongress präsentierte GE eine „großartige Zusammenstellung neuer Technologie", und der CEO zeigte sich stolz, in diese „beeindruckende Leistung" einführen zu dürfen.

In diesem Zusammenhang lieferte Immelt eine Beschreibung des Schlüsseltrends, der sich auf dem Markt beobachten lässt: "Die Materialwissenschaften - ein Hauptelement der Entwicklung seines Unternehmens über Generationen hinweg - treffen heute auf Sensortechnik, Analytik und Informationstechnologie". Laut Immelt führt dies zu besseren Ergebnissen für die Kliniker und für die Krankenhausgeschäftsführung.

IT verbessert die Zusammenarbeit

Vor wenigen Jahren noch spielte die IT im Gesundheitswesen lediglich eine sekundäre Rolle. Inzwischen hat sich diese Rolle drastisch gewandelt - und genau dieses Gebiet betrifft auch eine der beiden herausragenden Innovationen, die Immelt in seiner Keynote präsentierte. Fortgeschrittene IT liefert eine maßgebliche Unterstützung für die Zusammenarbeit und den Informationsfluss, betonte er - Kernherausforderungen, die auch das Partnerschafts-Motto des diesjährigen Kongresses ganz oben auf die Agenda gesetzt hatte. IT-Innovationen fördern ferner deutlich die Produktivität in der Radiologie und verbessern die Analysemöglichkeiten in der Bildverarbeitung.

Die Lösung Centricity 360, im kalifornischen San Ramón entwickelt und auf dem RSNA der Branchenöffentlichkeit vorgestellt, bietet laut GE genau diese Vorteile: Sie erleichtert die Zusammenarbeit innerhalb der Radiologie und mit anderen Disziplinen; sie verbessert ferner den Informationsfluss - so können kleinere und große Krankenhäuser auf Bilder und Bildverarbeitungsapplikationen zeit- und ortsunabhängig aus der Cloud heraus zugreifen. Es sind sichere Netzwerke und Tools, die es Medizinern erlauben, nahtlos zusammenzuarbeiten - über Grenzen von Spezialisierungen und über große Distanzen hinweg. Centricity 360 schafft hierfür die Basis; und die Lösung ermöglicht es Leistungserbringern, klinische und betriebliche Effizienz zu erreichen.

„Indem es eine intelligente Zusammenarbeit möglich macht, hilft dieses System den Radiologen, aus dem Keller herauszukommen", erläuterte der Radiologe Dr. Rasu Shrestha vom University of Pittsburgh Medical Center (UPMC) in den USA; diese Einrichtung arbeitet seit langer Zeit mit GE erfolgreich zusammen. Durch verbesserte Interaktion mit Kollegen, unterstützt durch Software wie Centricity 360, können Radiologen die Rolle von ärztlicher Berater annehmen und vom Image des bloßen Diagnostikers wegkommen, das „unsere Positionierung in den letzten Jahrzehnten geprägt hat". Das Softwaresystem, so der Experte weiter, ermöglicht es den Radiologen, diese Neupositionierung für ihre Disziplin zu verwirklichen. Ferner kann das UPMC mithilfe der Analysefeatures der Software die „Liquidität", die Nutzbarkeit der unstrukturierten und strukturierten Daten herbeiführen, die die Einrichtung für strategische Ziele anstrebt - den Weg von „Daten" hin zu aussagestarken „Informationen" und weiter zu „Wissen". Nicht zuletzt unterstützt die Software in Zeiten, in denen von Radiologen „immer mehr" für „immer weniger" verlangt wird, eine deutliche Erhöhung der Produktivität.

CT: Vorhang zu für Schichten-Anzahl - Vorhang auf für exzellente Aufnahmen bei geringer Dosis

Der CT „Revolution" war ein weiteres Produkt-Highlight am Stand von GE im McCormick Place. Nach der Ära, in der die Anzahl von Schichten die Forschung und Entwicklung dominierte und Hersteller ihre Anstrengungen auf die Optimierung entweder von räumlichen, zeitlichen oder Abdeckungskriterien richteten, überrascht dieser Hersteller jetzt den Markt mit einem Ansatz, der alle diese Aspekte integriert. Dieser CT - mit seinen komplett neu gestalteten Komponenten inklusive Detektor und Gantry - wird zu dem „Modalitäten-Arbeitstier" werden, das Kunden sich wünschen, so Immelt: Höhere Geschwindigkeit verbessert den Patientendurchsatz; exzellente Bildqualität liefert den Medizinern die beste Basis für eine robuste Diagnose; die Organabdeckung ist sehr gut, und die Dosisanforderung so gering, wie Mediziner und Patienten sie von Geräten zum State-of-the-Art zu Recht erwarten. Kompromisslose Leistung und bestmögliche Patienten-Outcomes sind Schlüsselvorteile dieser „weltweiten Innovation", so der CEO von GE.

Dr. Ricardo Cury, Chairman der Radiologie und Direktor der kardiologischen Bildgebung bei Baptist Health South Florida in den USA, und sein Team leisteten zu diesem Produkt einen signifikanten Beitrag. „Dies ist die fortschrittlichste Technologie auf dem Markt", betonte der Experte. Nach der halbjährigen Arbeitserfahrung mit dem Gerät unterstrich er, das Versprechen der optimierten räumlichen und zeitlichen Auflösung, Abdeckung und Dosisreduktion sei ganz klar umgesetzt worden. Ferner erlaubt die Organ-basierte volumetrische Bildgebung nicht nur das Erkennen von Krankheiten - wie bei Aufnahmen von Herz, Hirn und Leber - sondern auch das Identifizieren der Perfusion und funktionaler Eigenschaften einer Krankheit. Dies ermöglicht präzise Diagnosen und reduziert die Kosten. Außerdem, fuhr Dr. Cury im Rahmen seiner Präsentation von Fällen weiter fort, funktionierte der CT in der Praxis auch gut beim Einsatz mit adipösen Patienten.

Neben diesen wichtigen Launches in den Bereichen IT und CT gab es am großen Stand von GE noch zahlreiche weitere Produktneuerungen zu sehen. „Wir bei GE sehen ein Hauptziel darin, mit diesen technologischen Weiterentwicklungen unseren Kunden im Kontext aktueller Herausforderungen die Arbeit zu erleichtern", fasste Jean-Michel Malbrancq, CEO Europa von GE Healthcare, zusammen. Wie auch die RSNA-Aussteller im Allgemeinen freute er sich über das ausgeprägte Interesse der insgesamt rund 26.000 Teilnehmer, unter denen man in Chicago einen nochmals höheren Anteil internationaler Besucher verzeichnete.

 

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