Aus den Kliniken

Sana Kliniken AG überschreitet 2- Milliarden Umsatzschwelle

21.03.2014 -

Die Sana Kliniken AG will aufbauend auf ihren Erfolgen weiter in Wachstum, Qualität und Patientenorientierung investieren. Hohe Zuwachsraten im Ge-schäftsjahr 2013 unterstreichen die hervorragende Ausgangslage. Sana machte erstmals mehr als 2 Mrd. € Umsatz und realisierte mit dem Kauf des Offenbacher Klinikums die bisher größte Übernahme seiner Unternehmens-geschichte.

Langfristiger Unternehmenserfolg im Fokus

Im Geschäftsjahr 2013 konnte die Sana Kliniken AG ihren langjährigen Wachs-tumskurs erneut bestätigen. Mit einem Konzernumsatz von 2.012,3 Mio. € wurde wie in den Vorjahren eine zweistellige prozentuale Steigerung erzielt. Zur positiven Entwicklung trug neben den Neuakquisitionen auch ein organisches Wachstum von 3,3 Prozent aus den Bestandskliniken bei. Seit 2000 beträgt die durchschnittliche Wachstumsrate 16,5 Prozent. Mit kontinuierlich hohen Zuwächsen ist Sana eine der wachstumsstärksten Klinikgruppen der vergangenen Jahre in Deutschland", sagte Dr. Michael Philippi, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG.

Eine Vielzahl von Sondereinflüssen aufgrund umfangreicher Portfolioveränderungen prägten die Ertragskennziffern des Konzerns. So konnte das operative Ergebnis (EBITDA) um 6,9 Prozent auf 163,6 Mio. € gesteigert werden. Der Konzernüberschuss nach Steuern (EAT) erhöhte sich um 18,3 Prozent auf 56,9 Mio. €. Zugleich sind jedoch die Margen aufgrund der Übernahmen der Kliniken in Biberach und Offenbach und der damit verbundenen hohen Defizite zurückgegangen.

Der Mittelzufluss (operativer Cashflow) kletterte bei planmäßigen, erheblichen Sanierungsaufwendungen der neuen Kliniken auf ein Niveau von 144,1 Mio. €. „Dieser bisher höchste erreichte Wert unterstreicht die Leistungsfähigkeit des Sana Konzerns und trägt zur deutlichen Reduzierung der Nettoverschuldung im Konzern bei", sagte Thomas Lemke, Vorstand Finanzen.

Erfolgsbeteiligung der Mitarbeiter erhöht sich weiter

Konzernweit ist die Zahl der Beschäftigten um 11 Prozent auf knapp 29.000 ge-stiegen. Sana beteiligt Klinik-Mitarbeiter auf Grundlage der Konzerntarifverträge am Unternehmenserfolg. Im Geschäftsjahr 2012 wurden 12,2 Mio. € an die Beschäftigten im Regelungsbereich der Konzerntarifverträge ausgeschüttet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 wird die Erfolgsbeteiligung voraussichtlich 13,7 Millionen Euro betragen. „Dies zeigt die Attraktivität unserer Tarifsysteme", erklärte Jan Stanslowski, im Sana Vorstand verantwortlich für das Ressort Personal. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten mit ihrem unermüdlichen Einsatz den entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung unseres Unternehmens. Daran wollen wir sie partizipieren lassen", so Stanslowski weiter.

Wichtige Wachstumstreiber und strategische Portfolioveränderungen

Für den zukünftigen Erfolgsweg ist die Übernahme von 90 Prozent der Anteile an der Klinikum Offenbach GmbH zum 1. August 2013 ein wichtiger Meilenstein. Mit dem hessischen Maximalversorger erweiterte sich die Marktpräsenz von Sana in einer weiteren Metropolregion in Deutschland.

Mit der Sana Kliniken Landkreis Biberach GmbH wurde zum 1. Januar 2013 ein Grund- und Regelversorger mit drei Standorten übernommen, der hervorragend in die bestehenden Versorgungsstrukturen im Großraum Ulm passt.

Wichtige Weichenstellungen wurden mit zwei strategischen Portfolioveränderun-gen zur Standortabsicherung ins Ziel gebracht. So wurde am Standort Haldensle-ben die somatische mit der psychiatrischen Grundversorgung unter einem Trägerdach vereint, was die Perspektive für Patienten und Mitarbeiter verbessert hat. Des Weiteren wurde die Beteiligung an der OstMed Kliniken und Pflege GmbH zum 31. Dezember 2013 entkonsolidiert, da die Anteile an den Landkreis Rothenburg/Wümme zurück übertragen werden, um den Weg für neue Versorgungsformen in der Region frei zu machen.

Perspektiven 2014: Investition in weiteres Wachstum und Qualität

Nach einem positiven Jahr 2013 blicken die Sana Kliniken optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr und setzen sich in einem weiterhin volatilen und schwierigen wirtschaftlichen Umfeld anspruchsvolle Ziele. Als nunmehr dritt-größter privater Klinikbetreiber plant das Unternehmen, eine herausragende Rolle bei der Gestaltung zukünftiger Versorgungsstrukturen in Deutschland einzunehmen.

Mit einer weiterentwickelten Konzernstrategie zur Patientenorientierung und Ver-besserung der Qualität wollen die Sana Kliniken ihre Marktposition weiter aus-bauen. Dazu Dr. Philippi: „Größe allein ist kein Kriterium für Erfolg. Was zählt ist die Zufriedenheit unserer Patienten und unserer Beschäftigten. Aus diesem Grund werden wir unsere Arbeitsprozesse noch stärker auf die Patienten ausrichten. Dies setzt Investitionen in andere Arbeitsformen und Abläufe voraus. Wir werden mit Nachdruck an unserem Leistungsangebot, unserer Qualität und der Patientenorientierung arbeiten, als Grundlage für den wirtschaftlichen Er-folg."

 

Kontakt

Sana Kliniken AG

Oskar-Meester-Str. 24
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