Aus den Kliniken

Sanierung der Regio Kliniken schreitet voran

28.02.2012 -

Die Sanierung der Regio Kliniken ist erfolgreich. Im zweiten Jahr nach der Übernahme durch die Sana Kliniken AG konnte das Krankenhausunternehmen seinen Verlust weiter reduzieren. Im Gegenzug stieg die Zahl der Patienten. „Die Regio Kliniken stehen wieder auf eigenen Füßen", kommentiert Otto Melchert, Vorsitzender der Geschäftsführung das Ergebnis.

Der Aufsichtsrat des Unternehmens stellte den Jahresabschluss Ende Februar in seiner Sitzung in der Uetersener Zentrale des Unternehmens fest. Grundlage dafür war der Bericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Sie hatten den von ihnen geprüften Regio Kliniken zuvor den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt.

Die Zahlen, die Otto Melchert und Finanz-Geschäftsführerin Martina Saurin dem Aufsichtsrat vorgelegt hatten, waren besser als noch vor Jahresfrist erwartet. Der Verlust fiel mit 0,3 Mio. € für den Konzern in 2011 auch deutlich niedriger aus als im Vorjahr. Damit reduziert sich das Defizit gegenüber 2010 um rund 1,3 Mio. €. Der Umsatz stieg von 141,5 Mio. € auf 146,5 Mio. €. „Investitionen können die Regio Kliniken wieder ohne fremde Hilfe erwirtschaften", stellt Otto Melchert zufrieden fest. „Die Regio Kliniken stehen wieder auf eigenen Füßen."

Positiv ist auch die Entwicklung bei der Patientenzahl. 37.190 Menschen ließen sich im zurückliegenden Jahr stationär in einem der drei Krankenhäuser der Regio Kliniken behandeln. Das sind ein Prozent mehr als noch im Vorjahr.

„Die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen zeigen die geplante Wirkung", erklärt Finanz-Geschäftsführerin Martina Saurin die guten Zahlen. Im Bereich der Medizinischen Versorgungszentren konnte der Verlust durch eine weitere Konsolidierung der Sparte reduziert werden. Die Pflegeheime in Elmshorn und Kummerfeld sind gut belegt. Im Kerngeschäft, der stationären Krankenhausversorgung, setzen die Kliniken auf Spezialisierung. 2011 wurden unter anderem Zentren für die Krebsbehandlung und die Orthopädie gegründet.

„Wir werden auch in diesem Jahr den Weg der Spezialisierung weiter gehen und dazu verstärkt in die medizinische Ausstattung investieren", kündigte Otto Melchert an. Für 2012 sind Investitionen in Höhe von 10,6 Mio. € geplant. Fünf Millionen mehr als 2011. Die größten Posten sind der Umbau der Vier- Bett-Zimmer im Klinikum Elmshorn, der Umbau der Operationssäle in Pinneberg, die Modernisierung des Geräteparks sowie der Bau einer Parkpalette am Standort Pinneberg. „Durch den Bau neuer Parkplätze sorgen wir für eine deutliche Entspannung der Parksituation am Klinikum und entlasten damit auch die Anwohner", sagt Melchert.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Regio Kliniken und Vorstandschef der Sana AG, Dr. Michael Philippi, zeigt sich mit der Entwicklung der Regio Kliniken weiterhin zufrieden. „Seit dem Einstieg der Sana haben wir viel erreicht. Das ist nicht zuletzt der tollen Mannschaft zu verdanken, von der ein jeder an seinem Platz zum Erfolg beiträgt", lobt der Aufsichtsratschef. Er verweist aber auch auf die Anstrengungen der Sana AG. Seit Übernahme hat die viertgrößte deutsche Klinikkette Regio mit rund 150 Mio. € unterstützt, um die Kliniken im Kreis Pinneberg wieder stark aufzustellen. „Gleichwohl", so warnen Philippi und Melchert unisono, „die Gewinnzone ist noch nicht erreicht."

„Die See wird ruhiger, aber am Horizont ziehen bereits wieder dunkle Wolken auf", erklärt Melchert. Der Geschäftsführer verweist in diesem Zusammenhang auf die Wettbewerbssituation in der Metropolregion, die durch die Konzentration im Klinikmarkt noch einmal schärfer geworden ist. „Wir müssen das Unternehmen wetterfest machen."

 

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