12.09.2024 • News

Spezialist für Kindergastroenterologie ergänzt Team der Kindermedizin

Kinder mit Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können seit kurzem an der Universitätsmedizin Halle von einem Spezialisten für pädiatrische Gastroenterologie versorgt werden.

Neuer Gastroenterologe im Team der Pädiatrie II: Dr. Marko Reitmann (li.) mit...
Neuer Gastroenterologe im Team der Pädiatrie II: Dr. Marko Reitmann (li.) mit Klinikdirektor Prof. Dr. Roland Haase, Foto: Universitätsmedizin Halle

Bisher mussten die jungen Patient*innen mitunter bis nach Leipzig fahren, um eine adäquate fachärztliche Behandlung zu erhalten. Mit der neu gewonnenen Expertise schließt das Universitätsklinikum Halle (Saale) eine Versorgungslücke im Bereich der Kindermedizin in Sachsen-Anhalt.

Zu den häufigsten Erkrankungen, die in der pädiatrischen Gastroenterologie behandelt werden, gehören Nahrungsmittelunverträglichkeiten, entzündliche Darmerkrankungen, Zöliakie, chronische Verstopfung und Lebererkrankungen. Typische Symptome, die auf gastrointestinale Probleme bei Kindern hinweisen können, sind Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Übelkeit, Blut im Stuhl, Gewichtsverlust oder Gedeihstörungen.

Da sich viele Erkrankungen des Verdauungstraktes ungünstig auf das Wachstum und auf Entwicklungsprozesse der betroffenen Kinder auswirken können, ist es wichtig, schnell und sicher die richtige Diagnose zu stellen. „Eine frühzeitige Behandlung ist entscheidend, um langfristige Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität der Kinder zu verbessern“, sagt Dr. Marko Reitmann. Der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sowie Kindergastroenterologe und -hepatologe ist der neue Experte für diesen Bereich der Kindermedizin an der Universitätsmedizin Halle. „Entscheidend ist aber auch die interprofessionelle Zusammenarbeit mit Kolleg*innen anderer Fachbereiche – von der Onkologie bis zur Intensivstation. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) bietet das gesamte Leistungsspektrum der Kindermedizin unter einem Dach und gewährleistet so eine umfassende Versorgung der jungen Patient*innen.“

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