Aus den Kliniken

SRH Kliniken und Marburger Bund einigen sich auf Tariferhöhung

09.04.2014 -

Nach nur einem Verhandlungstag haben sich die SRH Kliniken GmbH und der Marburger Bund auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Die 677 Ärzte erhalten rückwirkend zum 1. Januar 4 Prozent mehr Gehalt. Außerdem werden die Zuschläge für Samstagsarbeit auf 10 Prozent und für Nachtarbeit auf 15 Prozent angehoben. Die Laufzeit beträgt eineinhalb Jahre.

Die SRH Kliniken wollen angesichts des intensiven Wettbewerbs im Gesundheitswesen ihre Leistung weiter steigern. „Dies fordert insbesondere von den Ärztinnen und Ärzten eine ausgezeichnete Performance. Die deutliche Tarifsteigerung ist somit zugleich ein Vertrauensvorschuss und ein Signal, dass wir die besten Mitarbeiter gewinnen wollen", sagte der Vorstandsvorsitzende der SRH, Prof. Klaus Hekking. Dass die SRH ein attraktiver Arbeitgeber ist, zeigen die 13.000 Bewerbungen, die im letzten Jahr eingegangen sind.

Die SRH legt großen Wert auf Ausbildung. Darum wird für Facharztweiterbildungen mit einer Mindestdauer von 72 Monaten eine neue Tarifstufe eingeführt. Dadurch wird sichergestellt, dass diese Mitarbeiter nicht schlechter gestellt sind, als ihre Berufskollegen mit einer kürzeren Facharztausbildung. Mit der Einigung wird auch die Urlaubsregelung verbessert. Alle Mediziner erhalten 29 Tage Urlaub im Jahr, ab sieben Jahren ärztlicher Tätigkeit sind es 30 Tage.

Die SRH hat vor kurzem die Kliniken im Landkreis Sigmaringen übernommen und versorgt nun mit 9 Krankenhäusern, 3 Rehakliniken und 5 Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) eine halbe Million Patienten pro Jahr. Insgesamt erwirtschaftet das Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsunternehmen mit 10.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von mehr als 700 Mio. Euro. Zur SRH gehören neben den Kliniken private Bildungseinrichtungen, Hochschulen und die erste deutsch-paraguayische Universität in Asunción.

 

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